Mittwoch, 18. Mai 2016

Historischer Grenzumgang Gemarkung Trippstadt





Manfred Stahl - Ortsbürgermeister
Altes Brauchtum soll in Trippstadt wieder aufleben

Grenzumgänge haben bei uns in Trippstadt eine alte Tradition. Zusammen mit der Ortsgruppe Trippstadt des PWV und unter der Schirmherrschaft der Ortsgemeinde, soll diese Tradition wieder aufleben, die bereits in das Jahr 1926 zurückreicht.
Günther Werner, Vorsitzender des PWV Trippstadt und Wanderführer Friedrich Keller haben zusammen mit Ortsbürgermeister Manfred Stahl und der Tourist-Info die Strecke anhand einer Grenzbeschreibung aus dem Jahre 1774 festgelegt.
In 3 Etappen, am 22. Mai, am 05. und am 26. Juni, soll die Strecke erwandert werden.
An allen Sonntagen ist der Ausgangspunkt um 10.00 Uhr das Trippstadter Rathaus in der Ortsmittte.

1.     Teil: Sonntag, 22. Mai 2016,Treffpunkt um 10.00 Uhr, Rathaus Trippstadt
Route: Oberhammer-Kastanienbaum-Schwarzbachtal-Johanniskreuz,
Länge ca. 13 km
Wanderführung: Günther Werner und Friedrich Keller

2.     Teil: Sonntag, 05. Juni 2016, Treffpunkt um 10.00 Uhr, Rathaus Trippstadt
Route: Johanniskreuz-Hirschsprungtal-Bergfeld
Länge ca. 13 km
Wanderführung: Ortsbürgermeister Manfred Stahl und Vorsitzender Günther Werner

3.     Teil: Sonntag, 26. Juni 2016, Treffpunkt um 10.00 Uhr, Rathaus Trippstadt
Route: Bergfeld-Unterhammer-Haderwald-Oberhammer
Länge ca. 13 km
Wanderführung: Günther Werner und Friedrich Keller
Infos zu den Wanderungen: Tourist-Info Trippstadt, Tel.: 06306-341
Geschichte des Grenzumgangs:
Als „lange Reyess“ beschreibt Philipp Vellmann seine „Beforchung“ des Holzlandes im Jahre 1600.
Der Germersheimer Forstmeister weilte damals im Mai über 10 Tage auf dem Lauberhof, um im Auftrag seines Kurfürsten Friedrich IV. eine exakte Beschreibung und Kartierung der kurfürstlichen Waldungen vorzunehmen. Die Abschreitung geschah meist mit großem Gefolge.
Die Initiatoren des diesjährigen Grenzumgangs wünschen sich bei ihrer „Beforschung“ ebenfalls ein großes Gefolge. Damit sich die Teilnehmer den Verlauf der Grenze besser einprägen, wird der „Pritschenmeister“ an verschiedenen markanten Punkten der Gemarkungsgrenzen „schlagkräftig“ nachhelfen.
(aus „Geschichte des Grenzumgangs, Heft im Kranz der Wälder, Juni 2001)




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