Dienstag, 10. November 2015

Wanderung durch die herbstlich verzauberte Karlstalschlucht bis nach Johanniskreuz




Von Ute Knieriemen-Wagner - Tourist Info Trippstadt

Die Wanderung beginnt in der Ortsmitte von Trippstadt.
Die Markierung „gelb-grünes Kreuz“ führt Sie vorbei am Trippstadter Barockschloss, erbaut wurde es 1766/67.  Der dazugehörige Trippstadter  Schlosspark ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Hier finden Sie einige seltene, schöne Bäume und die Bänke im Park laden zum Verweilen ein.

Weiter geht es vorbei an den „2 Steinen“, den Weg hinunter zum Ziegelbrunnen. Der Brunnen hat seinen Namen von einer Ziegelei, die einst hier stand. (Ein Foto des Brunnens ist auf der Titelseite)
Aber der Wanderer sollte auch auf jene „Kleinigkeiten“ am Wegesrand achten, die ihn schnell verzaubern werden. Wie die leuchtend roten Früchte der Hagebutte und die schwarzblauen Schlehenbeeren, die wir jetzt hier überall vorfinden.
Blick von den "Zwei Steinen" zum Wilensteinerhof. Foto Ute Knieriemen-Wagner


Der Weg führt Sie hinauf zur Burg Wilenstein die seit dem 13. Jahrhundert über dem Karlstal thront.
on der Burg aus verläuft ein schmaler Pfad bergab ins Tal, zur Klug’schen Mühle. Hier ist die erste Einkehrmöglichkeit. Hinter der Gartenwirtschaft überqueren Sie, über eine kleine Brücke, die Moosalb und laufen nun links, mit der Markierung „rotes Kreuz“ weiter. Diese führt Sie direkt zur romantischen Karlstalschlucht. Beim Eingang zur Schlucht lohnt ein Abstecher zur sagenumwobenen Einsiedlerhöhle. Einige steinerne Stufen bringen Sie hinauf.
Burg Wilenstein - Foto Ute Knieriemen-Wagner

Zu dieser Jahreszeit, wenn der Wald seine herbstliche Färbung angenommen hat, wirkt das Karlstal wie verzaubert. Hier singt die wildschäumende Moosalb ihr schönstes Lied! Lassen Sie die herbstliche Stille auf sich einwirken, bevor Sie weiterwandern und genießen Sie die bunten Farben der Blätter. Vor allem ist es der Ahorn, der sich jetzt in seiner wunderschönen Herbstkleidung zeigt.
Weiter geht es mit dem „roten Kreuz“ über die Straße, vorbei am Oberhammerweiher und den Rothenberg hinauf. Der Weg führt mit dieser Markierung durch ein herrliches Waldgebiet, das sich nun in seiner ganzen Herbstschönheit zeigt, bis nach Johanniskreuz.
Karlstal - Foto Ute Knieriemen-Wagner

In Johanniskreuz  angekommen, empfiehlt sich ein Besuch im Haus der Nachhaltigkeit. Nicht weit davon entfernt ist das Café Nicklis, hier können Sie bei Kaffee und Kuchen, eine kleine Rast einlegen.
Für den Rückweg nehmen Sie die Markierung „gelb-grünes Kreuz“. Mit dieser  wandern Sie vorbei am Camping-Freizeitzentrum Sägmühle.
Mit dieser Markierung geht es weiter den Berg hinauf, bis nach Trippstadt. 
Die Wanderung ist ca. 15 km lang und in gut 4,5 Stunden zu schaffen.
Informationen und eine Wanderkarte erhalten Sie in der Tourist-Information Trippstadt. Dort halten wir noch viele weitere Wandertouren für Sie bereit.


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