Mittwoch, 26. August 2015

Der Meiler ist aufgebaut für das Trippstadter Kohlenbrennerfest am 05. und 06. September 2015

Bei strahlendem Sonnenschein haben am vergangenen Samstag, 23 freiwillige Helferinnen und Helfer den diesjährigen Kohlenmeiler aufgebaut.
Ein herzliches Dankeschön dafür!

Das 36. Kohlenbrennerfest am 05. und 06. September kann beginnen!
Dann wird die Hauptstraße zur Festmeile, am Meilerplatz raucht der Meiler und an der Schmiede Huber zeigen Schmiede aus Nah und Fern ihr handwerkliches Können! Es ist eine ganz besondere Stimmung die in diesen Tagen über Trippstadt liegt! Besuchen Sie das Kohlenbrennerfest und erleben Sie altes Handwerk hautnah!



Foto/Copyrights Manfred Stahl

Foto/Copyrights Manfred Stahl

Foto/Copyrights Manfred Stahl

Foto/Copyrights Manfred Stahl

Foto/Copyrights Manfred Stahl

Foto/Copyrights Manfred Stahl

Foto/Copyrights Manfred Stahl


Der Meiler ist aufgebaut für das Kohlenbrennerfest am 05. und 06. September in Trippstadt

Am letzten Wochenende wurde  der Meiler aufgebaut.


Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Dienstag, 25. August 2015

Ein stilles Tal bei Trippstadt - Eine "Wiederverzauberung" mit der Natur



Am Herbertbrunnen
Von Hans Wagner

O singendes Gestein
Im Duft von sommerlichen Wäldern
Und wieder will ich dir lauschen
Einen Sommer lang
Träumend im Moose liegend
Reinen Herzens und allein
Genährt vom Rieseln und Rauschen
Den fernen uralten Lauten
Bildnis des inneren Geschauten
Hier unter schirmend schweren Zweigen
Kann ich ohne Maske mich bewegen
Reißt du mich auch in meine letzte Tiefe
Ich will noch weilen
Will in mich gehen
Ohne Eile
Die Erlenbüsche
Silbern Grau
Verweben sich wie im Traum
In das uralte Lied das klingt
Aus dem singenden Gestein.

Naturliebhabern hat das Neuhöfertal viel zu bieten. Wer auf unberührten stillen Waldwegen unterwegs sein möchte ist in diesem Waldgebiet richtig! Einige unberührte Täler, Brunnen und Waldweiher finden wir hier.
Das Glastal ist eines dieser romantischen, stillen Täler und sein Name stammt von einer Glashütte, die im Mittelalter hier stand. Eine Landschaft kann Geschichte erzählen und hier weist uns der Name des Tales auf die Geschichte einer Glashütte hin, in der einst das sogenannte Waldglas hergestellt wurde.

 
Im Neuhöfertal - Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


Vor allem in der Zeit des Altweibersommers zeigt sich das Glastal in seiner ganzen Schönheit. Ein fast unwirklicher Zauber liegt über der Landschaft, kein Landschaftsmaler kann die Schönheit der Natur besser auf seine Leinwand bannen als die Natur selbst. Die romantische Stimmung dieser Jahreszeit verwandelt die Wälder in ein farbenprächtiges Gesamtkunstwerk und jene, die die Schönheiten der Natur auf sich wirken lassen, werden bei einer Wanderung reich belohnt werden!
Die Flora ist unberührt, fern der üblichen Wanderwege können sich hier seltene Pflanzen ausbreiten und ihren Standort halten. Viele verschiedene Farnkräuter finden wir hier am Wegesrand. So findet das kundige Auge des Pflanzenlieb-habers auch den seltenen altertümlichen Königsfarn sowie die Lanzettblättrige Glockenblume.


 
Im Neuhöfertal - Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner
 Ein Gang in die Wälder sollte immer auch ein meditativer und spiritueller Spaziergang sein. Es sind die berauschenden Farben die auch in diesem Tal zu dieser Jahreszeit auf uns einwirken.
Sehr deutlich erkennt man jetzt wie Formenbildend die Natur selbst noch in ihrem Vergehen ist. Und sie lehrt uns, dass dieses „Vergehen“ letztendlich ja nur ein neues „Werden“ ist! Überall begegnen wir hier der Signatur der Natur. In diesem großartigen Schöpfungsalphabet sollte der Wanderer nun lesen, um in die Geheimnisse dieses Tales einzudringen.
Die Rinden der Bäume, die Adern des Laubes, der sich langsam braun färbende Farn, der warme Wind der durch das Tal streift, sie alle tragen das große Geheimnis der Wälder in sich, man sollte dieses auf sich einwirken lassen!


 
Im Neuhöfertal - Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Um dem Mysterium der Natur zu begegnen, um es authentisch wahrzunehmen bedarf es des Schweigens, nicht des Sprechens. Die Stille der Wälder macht es uns möglich mit der eigenen Seele Zwiesprache zu halten und somit zu einer „Wiederverzauberung mit der Natur“ zu gelangen.
Bei einer Wanderung durch das romantische Glastal scheint es manchmal, als würde man gleich auf die „Blaue Blume“ der Romantiker stoßen, die als Sinnbild grenzenloser Naturfaszination eine ganze Epoche prägte. Wenn sie auch nie gefunden wurde, so hatte sie der Realität einiges voraus: ebenso wie sie nie gefunden wurde, konnte sie auch niemals verloren gehen, und so lebt sie noch Heute weiter, im großen Mysterium der Natur!


  

Die blaue Blume
Von Joseph von Eichendorff
Ich suche die blaue Blume,
Ich suche und finde sie nie,
Mir träumt, dass in der Blume
Mein gutes Glück mir blüh.

Ich wandre mit meiner Harfe
Durch Länder, Städt und Au'n,

Ob nirgends in der Runde
Die blaue Blume zu schaun.

Ich wandre schon seit lange,
Hab lang gehofft, vertraut,
Doch ach, noch nirgends hab ich
Die blaue Blum geschaut.


Freitag, 21. August 2015

Meileraufbau für Kohlenbrennerfest 2015 - am Samstag, 22 . August ab 9.00 Uhr

Freiwillige Helfer sind herzlich willkommen!

Das Kohlenbrennerfest rückt näher.
Am Samstag, 22. August 2015 wird ab 9.00 Uhr der Meiler für das diesjährige Kohlenbrennerfest aufgebaut.

Erleben Sie ein altes Handwerk hautnah und unterstützen Sie uns beim Aufbau des 2015er Meilers!



Meileraufbau 2014 - Foto Manfred Stahl

Burgfest auf der Burg Wilenstein am Samstag, 22. August 2015


Montag, 10. August 2015

Kranz der Wälder Ausgabe August/September 2015 erschienen



Altweibersommer – so wird im Volksmund der Spätsommer genannt. Hans Wagner schreibt über den Namensursprung dieser Schönwetterperiode, über die Tiere und Pflanzen des Waldes, die Zeit der Reife von Früchten und Beeren und die Schönheit der Natur!

Ein stilles Tal bei Trippstadt – so heißt der zweite Artikel von Hans Wagner in dieser Ausgabe, er preist die Schönheit der unberührten und stillen Waldwege im Neuhöfertal. Unberührte, seltene Flora kann sich hier entfalten und der Besucher findet bei einer meditativen Wanderung zu sich selbst und der Natur zurück, die „Wiederverzauberung mit der Natur“ nennt der Autor es!

Unser Wandervorschlag führt Sie über den Antonihof, zum Neuhöfertal und zurück nach Trippstadt.

Das Trippstadter Kohlenbrennerfest ist ein fester Bestandteil in der Brauchtumslandschaft des Pfälzerwaldes! Jedes Jahr am 1. Wochenende im September raucht hier der Meiler und am Eisenhüttenmuseum zeigen Kunst- und Silberschmiede ihr handwerkliches Können. Für das leibliche Wohl sorgen die örtlichen Vereine!

Frauen Aktiv lädt am 10. September zu einem Vortrag von Herrn Hans Jürgen Bohnert, über das soziale Wirken von Lichtblick 2000 e.V. ein.

Der Unterhammer lädt am 19. September zum 10. Mal zum Kulturmarkt Herbstzauber ein. Lassen Sie sich inspirieren von den neuesten Kreationen der ausstellenden Kunsthandwerker. Daneben gibt es vom Café Unterhammer eine Auswahl an hausgemachten Kuchen und Torten, Kaffee- und Bierspezialitäten!

Der Wandermarathon Pfälzerwald findet in diesem Jahr schon zum 10. Mal statt. Die 44 km lange Route verbindet das Haus der Nachhaltigkeit mit dem Biosphärenhaus Fischbach.

Wandern, Wald und die Schönheit der Natur sind die Hauptthemen dieser Ausgabe und wer möchte sich zu dieser Jahreszeit nicht aufmachen, zu einer ausgedehnten Wanderung durch die wunderschönen Trippstadter Wälder! Tauchen Sie ein in diese geheimnisvolle Jahreszeit, die sich mit allen Sinnen genießen lässt!

Erhältlich ist das Heft für 0,30 € bei der
Tourist Information Trippstadt
Hauptstraße 26
67705 Trippstadt
Telefon: 0 63 06 – 3 41
E-Mail: info@trippstadt.de
Titelseite Kranz der Wälder Heft Ausgabe August/September 2015

Donnerstag, 6. August 2015

Wandervorschlag: Trippstadt – Amseldell – Unterhammer – Klugsche Mühle – Karlstalschlucht - Trippstadt

Von Ute Knieriemen-Wagner



Wegbeschreibung der Wanderung mit Einkehrmöglichkeit:

Mit dem gelb-grünen Kreuz geht es von der Ortsmitte Trippstadt aus vorbei am Trippstadter Schloss, der Burg Wilenstein bis hinunter ins Tal. 
Sie überqueren den Bach und auf der anderen Seite geht es weiter mit dem gelb-grünen Kreuz den Berg hinauf zur Amseldell. Hier befand sich einst ein Lustgarten auf dem schon König Ludwig I. von Bayern durch den Irrgarten flanierte. Vom Irrgarten und dem Schießstand ist nicht mehr viel zu sehen, Inschriften erinnern an den königlichen Besuch. Es gibt eine kleine Hütte und Bänke zum Verweilen. Einige, im Pfälzerwald eher seltene Eiben stehen um die Hütte und geben dem Ort etwas Zeitloses!
Sie laufen weiter den Berg hinauf, bis Sie die Berghöhe erreichen.
(Hier lohnt ein Abstecher nach rechts, zum Scharderkopf, einem mystischen Platz mit imposanten Steinformationen)
Danach geht es  von der Berghöhe aus rechts weiter über den Höhenweg, ein Stück ohne Markierung! Bis Sie auf die Markierung  grüner Balken treffen. Mit dieser laufen Sie wiederum rechts weiter bergab  bis zum Unterhammer, hier gibt es die Möglichkeit zur Einkehr. Das Café Unterhammer ist von Montag bis Samstag von 12.00 bis 18.00 Uhr und Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Vom Unterhammer aus geht es bachaufwärts mit der Markierung Pfälzer Waldpfad, entlang der Moosalb. An der Klug'schen Mühle gibt es die Möglichkeit zur Einkehr und Rast, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr und ab 17.00 Uhr.
Weiter mit der Markierung Pfälzer Waldpfad durch die Karlstalschlucht, dem wohl schönsten Wanderkilometer im Pfälzerwald. Am Ende der Karlstalschlucht der Lokalmakierung 3 nach links folgen. Diese führt Sie zurück nach Trippstadt.


Streckenlänge ca 10 km

Dauer: ca. 3 Stunden

Kartenempfehlung:
Top. 1:25000 Naturpark Pfälzerwald Blatt 5
Oder die Wanderkarte VG Kaiserslautern-Süd im Maßstab 1:25000

Burg Wilenstein Foto (C) Ute Knieriemen-Wagner

Amseldell Foto (C) Ute Knieriemen-Wagner

Karlstalschlucht Foto (C) Stephan Marx

Trippstadter Schloss Foto (C) Ute Knieriemen-Wagner

Amseldell - Fot (C) Ute Knieriemen-Wagner

Foto (C) Ute Knieriemen-Wagner