Freitag, 24. Juli 2015

Schlossparkfestival Trippstadt - 31. 07. und 01.08.2015

Schlosspark Festival 2015

Freitag, 31.07.2015 - Schlosspark Tribute Night
Ab 18.00 Uhr Öffnung des Schlossparkes/Einlassbeginn
Kulinarische Flaniermeile im Schlosspark
-Lachsfilet vom finnischen Kota-Grill mit Grillgemüse
-frische Pizza, Salate, Knobi Toast
-feine Grillspezialitäten
-Crepes und Waffeln
-Flammkuchen, Dampfnudeln
Romantisches Weindorf
-Weingut Holz Weisbrodt aus Weisenheim a.B.
-Winzergenossenschaft Kallstadt e.G. aus Kallstadt
-Weingut Wolf aus Uelversheim
-Bierspezialitäten der Karlsberg Brauerei
-frische Cocktails & Seccovariationen
ab 19.00 Uhr Musikprogramm auf der großen Live Bühne
TG Automobile präsentiert:
19.00 - 21.00 Uhr Graceland - A tribute to Simon & Garfunkel meets classic!
22.00 - 0.30 Uhr Waterloo - A tribute to ABBA!

Ab 20.30 Uhr Beginn der Lichtilluminationen, der Schlosspark verwandelt sich in ein atemberaubendes Lichtermeer!


Samstag, 01.08.2015 - Pfalzwerke Lichterfest
17.00 Uhr Öffnung des Schlossparkes/Einlassbeginn
17.00 bis 21.00 Uhr das große "Schwollener Sprudel" Kinderparadies, mit Hüpfburg, Schwollifanten und Kinderschminken
ab 17.00 Uhr - Kulinarische Flaniermeile im Schlosspark
Kulinarische Flaniermeile im Schlosspark
-Lachsfilet vom finnischen Kota-Grill mit Grillgemüse
-frische Pizza, Salate, Knobi Toast
-feine Grillspezialitäten
-Crepes und Waffeln
-Flammkuchen, Dampfnudeln
Romantisches Weindorf
-Weingut Holz Weisbrodt aus Weisenheim a.B.
-Winzergenossenschaft Kallstadt e.G. aus Kallstadt
-Weingut Wolf aus Uelversheim
-Bierspezialitäten der Karlsberg Brauerei
-frische Cocktails & Seccovariationen
ab 18.00 Uhr Musikprogramm auf der großen Live-Bühne

Die Kreissparkasse Kaiserslautern präsentiert
18.00 - 20.00 Uhr -
Season Four (die Lokalmatadoren aus Trippstadt)
Die Pfalzwerke AG präsentiert
20.30 - 01.00 Uhr - Brass Machine & Friends
Ab 20.30 Uhr Beginn der Lichtilluminationen
Der Schlosspark verwandelt sich in ein atemberaubendes Lichtermeer in sehenswerter Kulisse...
22.00 - 22.30 Uhr Special-Light und Pyro Show der MUSG Heltersberg
22.50 - 23.00 Uhr musikalisch begleitetes Höhenfeuerwerk im Schlosspark
Das musiklalische Programm geht anschließend weiter!
Karten sind erhältlich entweder online unter www.schlosspark-festival.de  und in Kürze auch vor Ort in der:
Tourist Information Trippstadt
Hauptstraße 26, 67705 Trippstadt,
Telefon: 06306-341
www.trippstadt.de, info@trippstadt.de
Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 8.00 bis 12.00 Uhr und  14.00 bis 16.00 Uhr,
Sa: 10.00 bis 12.00 Uhr


Ticketpreise

Schlosspark Tribute Night
Erwachsene:
16,50 €
ermäßigt: 14,30 €
Ermäßigt gilt für KInder, Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte, nur nach Vorlage des Ausweises an der Vorverkaufstelle und an der Abendkasse!
Pfalzwerke Lichterfest
Erwachsene:
11,00 €
ermäßigt: 8,80 €
Ermäßigt gilt für KInder, Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte, nur nach Vorlage des Ausweises an der Vorverkaufstelle und an der Abendkasse!)
Familien/2 Erwachsene und 2 Kinder bis 17 Jahre: 30,80 €
Begleitkinder/7 bis 17 Jahre nur als Zusatz zur Familienkarte verfügbar: 4,40 €
Schlosspark Kombi Tickets
Erwachsene:
25,30 €
ermäßigt: 20,90 €
KInder bis 6 Jahre haben freien Eintritt!

Dienstag, 21. Juli 2015

Sommer im Pfälzerwald - Vom Holunder und vom Würzwisch - Alte Bräuche neu entdeckt!



Der Holler
Seit altersher ist der Holunder, vor allem der Schwarze Holunder, den man auch Holler nennt, ein treuer Begleiter des Menschen, der sich im Dorfe an alten Mauern, in Scheuenenwinkeln, in Gärten und überhaupt in der Nähe des Menschen wohlfühlt.
 
Auf dem Weg zu den zwei Steinen - Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Holunderblüten - Foto Ute Knieriemen-Wagner

Volkssagen und Märchen ranken sich um seinen Namen. Bei den Altvorderen war der Holunder der „Baum der Holla“, er war also der Frau Holle geweiht. Seine große Berühmtheit kann man schon daran erkennen, dass sich sein Name im Laufe von weit über tausend Jahren kaum verändert hat, denn der Name Holunder geht auf die altdeutsche Form „holun – tar“ zurück, wobei „tar“ auf Baum zurückgeht und „holun“, der Genetiv von „Holla“ ist.

Viele Niederschriften berichten darüber, dass der Holunder bei den alten Germanen in hohem Ansehen stand, zumal in diesem Baum der gute Geist des Hofes und Gehöftes, die Hollermutter, „Frau Ellhorn“ genannt, wohne, weswegen der Baum das Haus vor Feuergefahr und die Haustiere vor Krankheit schützen würde.
In den Alpenregionen war der Holunderbaum wegen seiner vielen Verwendungsmöglichkeiten vor allem in der Volksmedizin unter ständigen Schutz gestellt worden. So drohte man in alten Zeiten in der Schweiz jedem mit der Todesstrafe, der es wagte einen Holunderbaum zu Brennzwecken abzuschneiden.
Vor ungefähr 700 Jahren behauptete Albertus Magnus, dass die Holunderrinde aufwärts geschabt Erbrechen erzeugen würde, jedoch abwärts geschabt Abführen hervorrufen würde.

Im Kräuterbuch des Adamus Lonicerus, dem Artzney – Doctorn und Ordinarius Primarius Physicus zu Frankfurt, gegeben im Jahre des Heyls 1582 lesen wir:
„Die grünen Blätter gestoßen und auf grindige Haut gelegt, heilen sehr. Die Blätter in Wein gesotten und getrunken, benimmt alle überflüssige Feuchtigkeit und treibt die Wassersucht aus. Die Rinden in Wasser gesotten, wenn sie noch grün sind, das getrunken, ruft Erbrechen hervor. Die Blätter oder Frucht von Holder in Salzwasser gesotten, benehmen den damit gewaschenen Füßen die Geschwüre. Gegen Schlangen- oder Natternbiß sind darüber gelegte Blätter des Holders gut. Das Holderblütenwasser ist gut gegen das Zittern der Hände, welche Morgens und Abends damit bestrichen werden sollen und die man selber trocken werden lassen soll, ist auch gut zu alten und kalten Schäden, welche mit Holderblütenwasser gewaschen und Tücher darüber gelegt, diese heilet...“

Noch vor fünfzig Jahren sangen die Kinder im Westrich einen Reim auf den Holunder:
Ringele, ringele, reihe -
sind der Kinder dreie,
sitzen unterm Hollerbusch,
schreien alle husch, husch, husch!

In der Pfälzischen Volkskunde von Albert Becker lesen wir.
„Besondere antidämonische Kräfte besitzt im Volksglauben auch der Holunder (Holler). Sollen die Holunderblüten als Arznei wirksam sein, so müssen sie am Johannistag mittags 12 Uhr gepflückt werden (Potzberg). Auch der Holunder wehrt der Pest; in den Boden gesteckt vertreibt er Mäuse und Maulwürfe.“

Lavendelpracht am Trippstadter Schloss - Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


Der Würzwisch
Einer besonderen Pflanzenverehrung in der Pfalz, galt von jeher die Kräuterweihe des „Pfälzer Würzwisch“, die noch bis in jüngste Zeit besonders in katholischen Gegenden ausgeübt wurde. Beim Würzwisch verschiedentlich auch Würzbüschel genannt, handelt es sich um ein Kräuterbündel das je nach Region zwischen 7 und bis zu 77 unterschiedliche Kräuter enthalten kann. Bereits aus vorchristlicher Zeit liegen uns Überlieferungen vor, die von diesem heidnischen Kult berichten. Im Jahre 745 n. Chr. wurde der Brauch verboten dann aber christianisiert weil er einfach unausrottbar für die Kirchenväter war. Man begann damals die Heilwirkung des Würzwischs vor allem auf Maria zurückzuführen. Im Sachsenspiegel aus dem 13. Jh. lesen wir:
„Dat is to Krudemisse unser liben Frawn as sei to Himmel voer – was wir etwa so übersetzen können: Am Tag, als Maria zum Himmel fuhr, wird die Kräutermessse gehalten“.
Also zu Mariä Himmelfahrt (15. August).
Peter Weisrock beschreibt das Brauchtum um den Würzwisch in der allgemeinen Zeitung Mainz wie folgt:
 
Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner
„Wenn in früheren Jahren an Mariä Himmelfahrt der Würzwisch geweiht wurde, dann konnte man in den Tagen vorher etliche Kindergruppen beim Pflücken großer Feldsträuße in der Gemarkung beobachten. Meist war ein Erwachsener oder ein Jugendlicher dabei, die sich mit der Auswahl der Pflanzen auskannten. Die Kräutersträuße wurden im sonntäglichen Hochamt feierlich gesegnet und zu Hause auf dem Dachboden oder in der Scheune aufgehängt.
Der Brauch der Kräutersegnung war in den katholischen Regionen weit verbreitet und geht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Es waren ausschließlich Heilkräuter, die gesammelt und getrocknet wurden, um als Hausapotheke zu dienen. Ursprünglich waren es vierzehn Kräuterarten, die von der Zahl der vierzehn Nothelfer herrührten. Mit der sich immer weiterentwickelten Kenntnis über die Heilkräfte von Pflanzen, wurde die Art und Zahl des Kräuterstraußes immer vielfältiger. So gab es früher auch in unserer Gemarkung eine erstaunlich große Zahl echter Heilkräuter, von denen die meisten erst im August zum Blühen kamen. Mit dem Aufkommen pharmazeutischer Heilmittel nahm die Bedeutung der Heilkräuter immer mehr ab, jedoch blieb der Brauch des Würzwisch Sammelns lange erhalten. In unserer bis Mitte der 1960er Jahre weitgehend bäuerlich geprägten Welt diente der geweihte Strauß nicht nur zur gesundheitlichen Hilfe. In Dachböden und Scheunen aufgehängt kam ihm eine besondere Schutzwirkung gegen Blitz- und Hagelschlag zu, also Gefahren, die Haus und Ernte vernichten konnten. Heute sind es meist die Landfrauenvereine, die diese alte Tradition noch pflegen.“
Das Brauchtum um den Würzwisch ist von Region zu Region oft recht unterschiedlich. Interessant ist natürlich auch, was Albert Becker dazu schreibt. In seiner Pfälzischen Volkskunde lesen wir:
„Mitte August, am Tag Mariä Himmelfahrt, der als Geburtstag Napoleons I. in der Pfalz selbst dann noch gefeiert wurde, als die Revolution alle Heiligen Tage weggefegt hatte, findet in katholischen Ortschaften die Kräuterweihe statt. Wie am Palmsonntag die „Palm“ eingesegnet wurde, wird jetzt der Würzwisch (mund. Werzwisch) geweiht. Neben Feldfrüchten (Hafer, Hanf, Nüsse, Weizenähren, Zwiebeln) sind im Würzwisch allerhand alte Heilkräuter nachweisbar: Johanniskraut, Muttergottes Bettstroh, Dausendgillekraut, Abnemmekraut, Frauenflachs oder Hasemailcher, Odermännelcher, die als Tee gegen Hämorhoiden gebräuchlich sind, Fleeschknepp, Blutkneppcher oder Blutstrepple, Wurmmehl oder Rainfarn; die weiße Himberknepp werden als Tee gegen Husten getrunken... „
Was an diesem Bericht interessant ist, das ist die Tatsache, dass man immer wieder Wege fand, das alte Brauchtum aufleben zu lassen. Wurde das heidnische verboten, wurde es von der Bevölkerung christianisiert, verbot man das katholische Brauchtum, lebte es wie bei Mariä Himmelfahrt im Geburtstag Napoleons I. weiter.
Das in der Pfalz ein recht großes Wissen über Pflanzenbrauchtum und Volksheilkunde überliefert ist, hängt ohne Zweifel auch mit drei großen Gelehrten des Mittelalters zusammen die hier wirkten: Hildegard von Bingen, Hieronymus Bock und Tabernaemontanus. Der Strom klösterlicher Heilkräuter-kunde hat sich im Laufe der Jahrhunderte mit heidnischen Überlieferungen vermischt und so entstanden die oft seltsam anmutenden Kräuterbräuche. Dazu kam, dass durch die Erfindung der Buchdruckerkunst Geistesgut praktisch jedermann, der Lesen konnte, zugänglich wurde. Zu den meist gedruckten und bestverkauften Verlagsobjekten gehörten die Kräuterbücher. So auch das bedeutendste Kräuterbuch des 16. Jahrhunderts, das „New Kreuterbuch“ von Leonhart Fuchs“ (1501 – 1566).

Zur Sommerzeit blühen in der Umgebung von Trippstadt die unterschiedlichsten Kräuter und Heilpflanzen. Wer mit offenen Augen durch die herrlichen Wälder und Felder wandert, findet hier auch die Pflanzen, die einst für den „Würzwisch“ genutzt wurden. Gerne nimmt man sie heute, nach einer Wanderung, mit nach Hause, wo sie einem, in eine Vase gestellt, noch tagelang an die schöne Wanderung erinnern und erfreuen!

Auch den schwarzen Holunder findet man in Trippstadt noch an vielen Plätzen. Oft an Hauswände geschmiegt, denn er liebt die Nähe der Menschen, oder auch an Feldwegen und Wiesen, wo er uns beim Vorbeiwandern grüßt! Wenn seine weißen Blütendolden wie Sterne in den Vollmondnächten leuchten und der schwere, süße Duft der Blüten über den Gärten liegt, dann wissen wir: es ist Sommer im Pfälzerwald!


Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Donnerstag, 16. Juli 2015

Veranstaltung im BIKEPARK wurde abgesagt!!





ACHTUNG ACHTUNG !!!
Leider müssen wir unser für Samstag geplantes „Downhill meets Electro“ verschieben.
Die Wetterbedingungen machen es leider nicht möglich die Veranstaltung so durchzuführen wie geplant. Da starker Regen mit Gewitter gemeldet sind und der Bikepark mitten im Wald liegt, ist uns das einfach zu riskant. Ein weiteres Problem ist, das die Bahnen bei Regen nicht vernünftig befahrbar sind.
Wir arbeiten auf Hochtouren um einem alternativen Termin zu finden. Alle die Ihre Tickets bereits gesichert haben, können diese ohne Problem in der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgeben und bekommen dort Ihr Geld selbstverständlich zurück.
Wir bitten um Euer Verständnis
Euer Team von Loonatic

Mehr Infos

Dienstag, 14. Juli 2015

18. Juli 2015 - Downhill meets Electro


KARTENVORVERKAUF: Tourist Info Trippstadt

Tageskarte im Vorverkauf: 15,00 €
Tageskarte an der Tageskasse: 19,00 €
Infos unter www.facebook.com/loonaticevent
Kartenvorverkauf ab sofort bei der
Tourist Info Trippstadt
Hauptstraße 26
67705 Trippstadt
Telefon: 0 63 06 – 3 41
E-Mail: info@trippstadt.de
www.trippstadt.de