Freitag, 12. Juni 2015

GEO-Tag der Artenvielfalt am 13.06.2015 im Umweltbildungszentrum Libellula im Karlstal

Von Dr. Jürgen Ott


Foto -  Dr. Jürgen Ott

POLLICHIA beteiligt sich am GEO-Tag der Artenvielfalt



„Nur das, was wir kennen, werden wir auch achten und schützen“. Aus dieser Überzeugung heraus veranstaltet das Magazin GEO seit 1999 jährlich den GEO-Tag der Artenvielfalt und lädt Experten und interessierte Laien zu einer „Inventur“ der heimischen Flora und Fauna ein.

„Den Beweis anzutreten, dass Natur auch in Mitteleuropa noch etwas anderes ist (und sein muss) als Straßenbegleitgrün; das Bewusstsein für schützenswerte Biodiversität in unserer unmittelbaren Umgebung zu schärfen; das Wissen um die oft übersehene Wichtigkeit von Natursystemen zu fördern, selbst wenn diese unscheinbarer wirken als der tropische Regenwald – das sind die Ziele des GEO-Tags der Artenvielfalt“, so Peter-Matthias Gaede, Chefredakteur von GEO.

An dieser bundesweiten Aktion zur Erfassung der belebten Natur vor unserer Haustür, an der im Jahr 2013 rund 15.000 Teilnehmer mitgemacht haben, beteiligt sich nun auch zum zweiten Mal nach 2014 das Umweltbildungszentrum "Libellula" im Karlstal bei Trippstadt, wobei dieses Mal die Aktion zusammen mit der POLLICHIA durchgeführt wird.

Am 13.06. werden nun die hier vorhandenen, aufgelassene Fischteiche und die nahe gelegene Moosalbe (ein typischer Pfälzer Sandbach) eingehend untersucht und alle gefundenen Arten aus Flora und Fauna notiert. Dabei erfolgen die Erhebungen an den verschiedensten Artengruppen – Pflanze, Fledermäuse, Vögel, Fische, Libellen, Schmetterlinge u.v.m. Die Erfassungen erfolgen dabei durch einige spezielle Experten, aber es können und sollen auch alle an der Natur und Umwelt Interessierten mitmachen!  Desweiteren sollen auch noch einige Biotope in der näheren Umgebung, z.B. im Neuhöfer Tal, aufgesucht werden.
Vor Ort liegen Netze bereit, mit denen Wassertiere und Insekten gefangen werden können. Daneben werden einige Terrarien und Aquarien aufgestellt, in denen die gefangenen Tiere kurzfristig – damit sie auch keinen Schaden nehmen – ausgestellt und gezeigt werden. Weiterhin kann man sich auch kleine Tiere unter dem Binokular oder dem Mikroskop anschauen, sowie sich mit der Funktionsweise von batcorder oder batdetector – spezielle Geräte zur Erfassung von Fledermäusen – vertraut machen. Da viele Experten für die unterschiedlichsten Pflanzen- und Tiergruppen vor Ort sind, kann man denen bei der Bestimmungsarbeit über die Schulter schauen und sie auch alles zu den gefangenen, gesammelten oder ausgestellten Pflanzen und Tieren fragen.

Die Aktion startet am 13.6. um 10.00 Uhr und endet gegen 22.30 Uhr; die so gewonnenen Daten werden dann auf der Webseite der Aktion, sowie beim Artenfinder und naturgucker eingespeist.

Keine Kommentare: