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Es werden Posts vom Mai, 2015 angezeigt.

Leben an Bach und Teich, an Trippstadts Weihern, Woogen und Bächen im Wonnemonat Mai

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Von Hans Wagner
Neben zahlreichen Brunnen und Quellen findet der Wanderer auch eine Anzahl von Weihern und Woogen in den Wäldern um Trippstadt vor. Wie ein dunkles Auge der Erde erscheinen sie dem Betrachter und die Bächlein, die sie speisen, sind die Adern des Waldes! Oft verborgen im grünen Hain und umgeben von einem dichten Kranz von Bäumen, erfüllen diese Gewässer einen wichtigen ökologischen Zweck. Neben selten gewordenen Pflanzenarten finden hier auch eine Reihe bedrohter Vogelarten ein Rückzugsgebiet. Wer die Bergbachstelze kennenlernen will, wird an der Moosalb Glück haben und hier diesen Vogel mit den langen Schwanzfedern und dem markanten gelben Brustgefieder beobachten können. Ihr zartes Liedchen ist sogar im Winter zu hören, wenn das Rauschen der Moosalb es nicht gerade übertönt. Ihr Nest baut sie gerne in eine Felsnische, von denen man im Karlstal zahlreiche vorfindet.
Auch die seltene Wasseramsel findet sich hier ein. Eigentlich ist sie ja gar keine Amsel, sondern ein vergr…

Französischer Abend am Samstag, 23. Mai 2015 ab 17.00 Uhr im Schlosspark Trippstadt

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Zum 9. Mal veranstaltet die FWG Trippstadt ein Flammkuchenfest im Schlosspark. Der Samstag vor Pfingsten, in diesem Jahr der 23. Mai, hat in den letzten Jahren viele Gäste in den Schlosspark gelockt.
„Französisches Flair in einem tollen Ambiente“ – so kann man das Flammkuchenfest beschreiben. Beeindruckend sind auch die französischen Chansons der Band „Vis-à-vis“.
Passend dazu werden französische Köstlichkeiten serviert: Neben dem Flammkuchen (süß oder herzhaft) auch Merguez und Käsevariantionen, französische Weine und auch französisches Bier.
Der liebevoll dekorierte Schlosspark ist ein idealer Rahmen für einen stimmungsvollen französischen Abend.

Von Maibräuchen und der Trippstadter Teufelsgeige - Ein volkskundlicher Beitrag zum Monat Mai

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Von Hans Wagner


Es ist der Monat der Frühlingsbräuche und Frühlingsfeste. Seinen Namen hat der Mai wohl von dem italischen Gott Iupiter Maius, dem Beschützer des Wachstums, bekommen. Sein altdeutscher Monatsname war Wonnemond. Ob allerdings mit „Wonne“ die freudige Verzückung im Mai gemeint war, ist nicht sicher. Wahrscheinlich geht der Wonnemonat auf die alten Wörter Wunne und Winne zurück, was Ackerflur bedeutet, schließlich steht jetzt alles im üppigsten Grün.






Man spürt nun schon regelrecht den nahenden Sommer, allerdings erwarten uns Mitte Mai noch einmal drei strenge Wintergestalten: Mamertus, Pankratius und Servatius allgemein als „Eisheilige“ bekannt. Zu ihnen gesellt sich gleich hinterher die „kalte Sophie“. Maitanz, Maibaum, Maibowle gehören zum Brauchtum des Wonnemonats. Viel älter als unser Weihnachtsbaum ist der Maibaum, seine Wurzeln liegen in der frühen Geschichte der Menschheit, als man begann, Vegetationsfeste zu feiern. Der Brauch, einen Maibaum für das Dorf zu errichte…

Trippstadt blüht!

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Die Apfelbäume rund um Trippstadt stehen in voller Blüte! Auf den Wiesen blühen Butterblumen, Gänseblümchen und Löwenzahn, der Himmel ist blau und es weht ein lauer Wind..........

Alle Fotos Ute Knieriemen-Wagner