Freitag, 7. November 2014

Wanderung in die Karlstalschlucht - unser Wandervorschlag fürs Wochenende



In der Karlstalschlucht ist eine Felszone des Mittleren Bundsandsteins charakteristisch ausgebildet. Daher bekam auch dieser Abschnitt des Mittleren Bundsandsteins den Namen „Karlstalschicht“.
Karlstalschlucht Trippstadt/ Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Auf Grundlage dieser Felsen hat sich eine seltene Flora und Fauna angesiedelt. „Der besondere botanische Wert liegt im Vorkommen seltener und gefährdeter Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften“, heißt es in der Verordnung über das Naturschutzgebiet Karlstalschlucht aus dem Jahre 1983. Schützenswert sind insbesondere die Farn- und Moosflora. 



Schlosspark Trippstadt/ Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


Artenreich ist auch der Baumbestand im Schlosspark. Hier lohnt besonders ein Besuch des Baumpfades, der am Beginn unserer Wanderung als Einstimmung dienen kann.
Aus der Trippstadter Ortsmitte erreichen Sie den Schlosspark entweder über die Hauptstraße oder mit der Wanderwegmarkierung gelb-grünes Kreuz. Unten in der Parkmauer ist ein kleines Tor, das immer offen steht. Wenn Sie durch dieses Tor den Schlosspark verlassen, stehen Sie auf dem Wanderweg, der Sie aus dem Ort raus führt. 
 
Alter Birnbaum am Weg zu den zwei Steinen in Trippstadt/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Sie passieren zwei Kunstwerke des Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz und wandern an den Zwei Steinen und am Ziegelbrunnen vorbei zum Wilensteinerhof. 
Ziegelbrunnen beim Wilensteinerhof Trippstadt/Fotos Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Hier verlassen Sie den markierten Wanderweg und bleiben, sich rechts haltend, auf der Teerstraße. Diese verlassen Sie bei der ersten Möglichkeit, nach ca. 200 Metern, nach links und laufen nun zum alten Mennonitenfriedhof und weiter ins Winzertal.
Mennonitenfriedhof bei Trippstadt/Fotos Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


Hier im Winzertal treffen Sie wieder auf eine Wandermarkierung. In den Rundwanderwegƒ biegen Sie nach links ein und laufen diesen Weg talabwärts. Vor dem Parkplatz an der Landstraße wechseln Sie auf den Rundwanderweg. Sie halten sich rechts und wandern einen schönen Pfad bergan in Richtung Langensohl.


Vor Langensohl allerdings wechseln Sie auf die Markierung grüner Balken, der wiederum nach links und bergab führt. Der alte Sandsteinweg führt zum Unterhammer, einst Zentrum der Trippstadter Eisenwerke, heute ein lohnendes Wander- und Ausflugsziel. 

Neben einem Café mit schöner Freiterrasse gibt es hier seit Ende 2013 eine kleine Brauerei.  (Öffnungszeiten Café Unterhammer: Mittwoch bis Samstag 12.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Betriebsferien 23.12.14-20.01.15)
 
Café Unterhammer/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Bachaufwärts entlang der Moosalb wandern Sie weiter am ruhig dahinfließenden Bach entlang und gelangen zu einer stark schüttenden Quelle, die mit einer schönen Brunnenmauer eingefasst ist. Es ist der Fischweiherbrunnen.

 
An der Moosalb/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

 
Fischweiherbrunnen/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Vorbei an der Klug’schen Mühle erreichen Sie die Karlstalschlucht. Lassen Sie die Stimmung hier einfach auf sich wirken.

Karlstalschlucht/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Nach dem Passieren der Karlstalschlucht treffen Sie wieder auf die Wander-wegemarkierungƒ. Folgen Sie dieser – wiederum nach links – und überqueren Sie die Landstraße. Über den sogenannten „Kussweg“ erreichen Sie wieder den Ausgangspunkt der Wanderung in der Trippstadter Ortsmitte.
Diese Wanderung ist ca. 10 Kilometer lang. Sie legen etwa 350 Höhenmeter bergauf und bergab zurück und schaffen die Tour in weniger als 3 Stunden Gehzeit.
Nehmen sie sich aber für diese Tour ruhig mehr Zeit. Viele Plätze laden zum Verweilen ein.

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