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Es werden Posts vom Mai, 2014 angezeigt.

Internationaler Museumstag am 18. Mai 2014 - Eröffnung Sonderausstellung: Eine Zeitreise zu den Kelten

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Eisenhüttenmuseum Trippstadt Sonderausstellung: Eine Zeitreise zu den Kelten
„Eine Zeitreise zu den Kelten“ heißt die diesjährige Sonderausstellung im Eisenhüttenmuseum Trippstadt.
Neben Fotos und Textmaterialien werden einige Original-Exponate aus keltischer Zeit (Hallstatt und La Tene) zu sehen sein. Alle 6 – 8 Wochen sollen die Exponate ausgewechselt und durch neue ergänzt werden. Im Laufe des Ausstellungsjahres werden so verschiedene Präsentationen wie Schwerter, Schmuck, Haushaltsgegenstände gezeigt werden. Studenten der Technischen Universität Kaiserslautern bauen ein Modell eines keltischen Rennofens, der in der Ausstellung besichtigt werden kann.
So wird das „Trippstadter Eisenhüttenmuseum“ ein Jahr lang zu einer Stätte des Forschens. Sinn der Sonderausstellung ist es u.a. einen Fundus an Wissen aus der keltischen und gallo – römischen Zeit unserer Region zusammen zu tragen. Im Ausstellungsjahr 2014 legt das Eisenhüttenmuseum großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Schulen. So f…

Zeitinsel Museum - das Museum als Ortsgedächtnis

Von Hans Wagner
Museen sollten Stätte von Forschung, Experiment, Diskussion und Bildung sein. Vor allem sollte das Museum „kinderfreundlich“ sein und Angebote für Jugendliche bieten, so dass auch sie den Weg zum Museum finden. Während in unserer Gesellschaft die Märkte immer härter umkämpft werden und die „Ellenbogenmentalität“ täglich stärker um sich greift, kommt auf das Museum eine weitere Aufgabe zu: die einer „Zeitinsel“.
Die Aufgabe eines zeitgenössischen Heimat- und Regionalmuseums darf sich nicht allein auf das Aufbewahren beschränken sondern muss ein Ort der Aufbewahrung und Verarbeitung von Geschichte sein. Schließlich ist Geschichte schlicht ausgedrückt der Inbegriff all dessen, was Menschen hervorbringen. Die Darstellung der Alltagsgeschichte der „einfachen Menschen“ ist daher von äußerster Wichtigkeit, ohne dass dabei die historischen Gegebenheiten außer acht gelassen werden dürfen.
Immanuel Kant schrieb einmal über seine Geschichtsauffassung: „Man kann die Geschichte der M…

Der Menhir von der Breitenau - Gedanken zu einem alten Stein

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Von Hans Wagner



Um alte Steine ranken sich meist Geschichten, Märchen und Sagen. Die Geschichten die man sich einst um den hier beschriebenen Menhir erzählte sind lange schon vergessen. Und so steht dieser „lange Stein“, dies bedeutet das Wort Menhir, einsam im Wald bei der Breitenau.

Die kleine Siedlung Breitenau ist eine Annexe der Gemeinde Stelzenberg. Dass dieser uralte Stein von Menschen errichtet wurde, davon können wir mit Sicherheit ausgehen. Der Stein ist aus rotem Sandstein, wie er in dieser Umgebung vorkommt. Seine Abmessungen sind folgende: Höhe zum Hang 1,25m, zum Berg 1,15m, Breite und Dicke am Boden 65x35cm, an der Spitze 58 x 26cm. Dem pfeilartigen Stein entströmt etwas archaisches, aber man muss ihn wohl in keltischer Zeit ansiedeln. Warum der Stein gerade hier steht, lässt sich leider nicht mehr einordnen. 20 m östlich des Berges befindet sich ein Hügel der einem Gräberfeld ähnelt. Er wurde allerdings nie archäologisch untersucht. Würde es sich um ein Gräberfeld handel…