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Wandern im Karlstal - eine Zeitreise

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Hans Wagner


Wenn Flurnamen, Grenzsteine und Gesichtssteine Geschichte erzählen
Wenn wir jetzt durch die Trippstadter Wälder wandern, sind die Bäume zwar noch kahl, dennoch spürt man schon den nahenden Vorfrühling. Um diese Zeit liegt eine mystische Stimmung in den Wäldern und es ist eine gute Zeit sich einmal mit Flurnamen, Grenzsteinen und besonderen Felsen zu beschäftigen. Ihre Namen gehen oft tief in alte Zeiten zurück und geben uns Kunde von geschichtlichen Ereignissen. Dem Kundigen geben sie ein lebhaftes Bild der Vergangenheit und reden in einer lebendigen Sprache zu ihm. 
Beginnen wir unsere Wanderung im wildromantischen Karlstal. Ein wunderschöner Waldbach durchfließt das Tal. Die Moosalb. Dieser Name führt uns in keltische Zeiten zurück. Der Namensbestandteil – alb für Bach- und Flussnamen stellt eine altwestische (vorindogermanische) Bezeichnung für Fluss- und Bachbette sowie für Weißwasser dar, die sich auch im keltischen Sprachschatz als albis widerspiegelt.


Oberhalb der Karl…

Die Frösche wandern schon, die Bächlein fließen....

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Murmle stiller, Quellchen, durch den Hain,
Hold durchflochten von der Sonne Schimmer,
Singe deine süßen Lieder immer
Sanft umdämmert von den Frühlingsmai’n……. Novalis

Bei diesem schönen Wetter lohnt ein Spaziergang ins Neuhöfertal bei Trippstadt. Die Sonne scheint, überall plätschert Wasser und die Frösche sind schon unterwegs.