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Es werden Posts vom Februar, 2014 angezeigt.

Erste Frühlingsboten im Trippstadter Schlosspark

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Zur Zeit haben wir die ersten frühlingshaften Tage und im Schlosspark blühen schon die zarten Frühlingsboten.
Wir nehmen alles dankbar in uns auf und träumen vom Frühling mit Blütenduft, Bienengesumm und Sonnenschein! Bald ist es soweit!



Vorfrühling – von Rainer Maria Rilke
Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung an der Wiesen aufgedecktes Grau. Kleine Wasser ändern die Betonung Zärtlichkeiten, ungenau,
greifen nach der Erde aus dem Raum. Wege gehen weit ins Land und zeigens. Unvermutet siehst du seines Steigens Ausdruck in dem leeren Baum.








Die Pflanzen- und Tierwelt im Trippstadter Schlosspark – eine Beobachtung zum Jahreskreislauf im Park

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Von Hans Wagner Geschichte und Kultur eines Ortes sind nicht allein in seinen historischen Gebäuden anschaulich, sondern auch in seinen Park- und Gartenanlagen, sowie in seinen Naturdenkmälern. Sie tragen zur Identität und Attraktivität eines Dorfes oder einer Stadt bei. Sie sind keine reinen Kunstwerke sondern aus lebendigen Bausteinen erschaffene Erholungs- und Meditationsräume, die vor allem auch einen hohen ökologischen Wert besitzen, da sie zu Refugien für seltene Pflanzen und Tierarten geworden sind.
Auch das ewige Kräftespiel von Mutter Natur zeigt sich in solch alten Parkanlagen auf besondere Art. Sei es nun im jahreszeitlichen Wechsel oder in dem naturgegebenen Verfall der Pflanzenwelt, aber auch durch den künstlerischen und arbeitstechnischen Eingriff des Menschen.
Es heißt, das Vorbild aller Gärten sei das Paradies. Die Gemeinde Trippstadt verfügt über solch ein Kleinod, den Trippstadter Schlosspark. Hier finden wir einen wertvollen Bestand von Altbäumen vor. Neben einheimis…

An den Ufern der Zeit - Eine Wanderung entlang der Moosalb

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Von Hans Wagner


Wer das Tal betritt, lässt die Welt hinter sich. Wälder, Wolken und Wind, das leise Rauschen des Wildbachs. An seinen Ufern Pappeln, Weiden und Erlen. Im Vorfrühling und im Spätherbst zittern die Wälder im Sturm und in den Nächten stöhnen die Bäume unter krachenden Gewittern. Das Tal ist nicht sehr breit, zu beiden Seiten bewaldete Berghänge. Schon Anfang September knistert die rote Fackel des Herbstes im Laub. Der Abend fällt früh und feucht. Silberner Nebel legt sich kurz vor der Dämmerung über das Tal. Blutrot glühen die Ebereschen in dieser Zeit, funkeln wie Blut im braunen Laub. Die Abende dann, jene Zeit zwischen Laubfall und Schnee, sind stiller als das letzte leise Walddämmern im Sommer war, kein Vogellaut ist zu hören. Im November trägt der Wind oftmals schon den Geruch von Schnee mit sich. Und wenn er kommt, der Winter, ist das Tal meist menschenleer. Den Tieren, Pflanzen und Wassern überlassen. Den wahren Besitzern des Tals. Hart ist der Winter im Tal, schnei…