Freitag, 12. Dezember 2014

Wandervorschläge zur Romantischen Waldweihnacht Johanniskreuz



Wandervorschlag 1
Länge ca. 15,5 km
Wanderzeit ca. 4,5 Stunden


Von der Ortsmitte Trippstadt aus geht es mit der Markierung "Gelbgrünes Kreuz" am Schlosspark vorbei, zu den "2 Steinen" über die Burg Wilenstein bis hinunter zur Klug'schen Mühle. 
(Hinweis: Zurzeit ist das Restaurant Klug'sche Mühle geschlossen wird aber voraussichtlich ab März 2015 wieder geöffnet!)
Vorbei am Mühlenteich geht es über eine kleine Brücke, die den Bach überquert, nach links weiter mit der Markierung „Pfälzer Waldpfad“ (Hinweis: der „Pfälzer Waldpfad“ ist ein Qualitätswanderweg zertifiziert vom Deutschen Wanderverband. Verlauf: von Kaiserslautern bis zur französischen Grenze, zum Weintor in Schweigen-Rechtenbach)
 
Im Karlstal/ Foto Copyrights Stephan Marx



Es geht durch die Karlstalschlucht, den wohl schönsten Wanderkilometer im Pfälzerwald, entlang der Moosalb die sich hier plätschernd und gurgelnd ihren Weg zwischen den Felsen bahnt.
Nach der Schlucht geht es nach rechts, mit der Markierung „Roter Balken“. Vorbei am Meiserhof bis zur L 499. Hier wechseln Sie wieder auf den „Pfälzer Waldpfad“, der Sie, vorbei an schönen Plätzen wie dem Weiserstein, Burgalbspring und der Hindenburgkiefer bis nach Johanniskreuz zur Romantischen Waldweihnacht führt.

Romantische Waldweihnacht Foto/Copyrights Haus der Nachhaltigkeit Johanniskreuz


Für den Rückweg nach Trippstadt empfiehlt sich die Nutzung der Pendelbusse die regelmäßig fahren!

Busfahrplan hier zum Herunterladen



Wandervorschlag 2
Länge ca. 10,5 km
Wanderzeit ca. 2,5 Stunden

Wieder geht es von der Ortsmitte Trippstadt aus mit der Markierung "Gelbgrünes Kreuz" am Schlosspark vorbei, zu den "2 Steinen" über die Burg Wilenstein bis hinunter zur Klug'schen Mühle. 

(Hinweis: Zurzeit ist das Restaurant geschlossen wird aber voraussichtlich ab März 2015 wieder geöffnet!)
Vorbei am Mühlenteich geht es über eine kleine Brücke, die den Bach überquert, nach links weiter mit der Markierung „Pfälzer Waldpfad“ (Hinweis: der „Pfälzer Waldpfad“ ist ein Qualitätswanderweg zertifiziert vom Deutschen Wanderverband. Verlauf: von Kaiserslautern bis zur französischen Grenze, zum Weintor in Schweigen-Rechtenbach)



Es geht durch die Karlstalschlucht, den wohl schönsten Wanderkilometer im Pfälzerwald, entlang der Moosalb die sich hier plätschernd und gurgelnd ihren Weg zwischen den Felsen bahnt.
Sie bleiben auf der Markierung „Pfälzer Waldpfad“ und wandern durch das Moosalbtal bis zur Moosalbquelle und hinauf nach Johanniskreuz zur Romantischen Waldweihnacht. 
Nach diesem letzten Anstieg haben Sie sich hier eine Stärkung verdient!

Nebel im Moosalbtal/Foto Copyrights Stephan Marx


Für den Rückweg nach Trippstadt empfiehlt sich die Nutzung der Pendelbusse die regelmäßig fahren!

Busfahrplan hierzum Herunterladen

Wanderbeschreibung Ute Knieriemen-Wagner

Montag, 8. Dezember 2014

Romantische Waldweihnacht - 13. und 14. Dezember 2014 am Haus der Nachhaltigkeit Johanniskreuz

Titel Flyer Romantische Waldweihnacht

Mehr Infos finden Sie hier!

und auf unserer Homepage!


Unser Wandertipp für das Wochenende:

Wanderung zur Romantische Waldweihnacht Johanniskreuz am 13. und 14. Dezember 2014



Das Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit ist ein schönes Wanderziel – besonders auch im Winter und vor allem zur Romantischen Waldweihnacht.

Getreu der – etwas abgeänderten – Weisheit „Alle (mit einem Kreuz markierten) Wanderwege führen nach Johanniskreuz“ nutzen wir die Markierung gelbgrünes Kreuz für unsere Wanderung hinauf ins Herz des Pfälzerwaldes. Hier wurde auch 1843 die Bezeichnung „Pfälzerwald“ für die Gesamtheit des großen, geschlossenen pfälzischen Waldgebietes festgelegt, wie Walter Frenzel in „Johanniskreuz – eine kleine Ortsgeschichte“ schrieb.

In der Trippstadter Ortsmitte orientieren Sie sich am Wegweiserbaum und starten Ihre Wanderung in östlicher Richtung. Vorbei am Meilerplatz wandern Sie in Richtung Camping-Freizeitzentrum Sägmühle. Sie passieren den Sägmühlweiher und wandern weiter auf der Markierung gelbgrünes Kreuz. Bitte achten Sie auf den Einstieg in einen schmalen Pfad, der scharf rechts bei den Campingplätzen abzweigt.
Dieser führt den Hang hinauf und oben angekommen, bietet eine Sitzgruppe Möglichkeit zu einer Rast. Durch den Winterwald geht es nun relativ eben bis nach Johanniskreuz und zum Haus der Nachhaltigkeit. Das Infozentrum ist über Winter von Montag bis Freitag geöffnet – auch zwischen den Feiertagen. Die romantische Waldweihnacht – der Höhepunkt im jährlichen Veranstaltungskalender der Johanniskreuzer Einrichtung – findet immer am 3. Advent statt. In diesem Jahr also am 13. und 14. Dezember.
Der Rückweg nach Trippstadt folgt anfangs wieder dem gelbgrünen Kreuz. An der Stelle, wo das gelbgrüne Kreuz nach links abbiegt folgen Sie geradeaus der Lokalmarkierung , die Sie über Neuhof zurück nach Trippstadt bringt.

Wandervorschlag von Stephan Marx

Freitag, 5. Dezember 2014

„Und stehen wie verzaubert da“ - Eine Vollmondwanderung im Trippstadter Wald



Von Hans Wagner




"Zum Sehen geboren
Zum Schauen bestellt….."
J.W.Goethe

Wer noch nie eine Vollmondnacht in den Wäldern erlebt hat, der hat wahrlich etwas versäumt! Wenn in den kalten Winternächten der Vollmond am Himmel steht, wird der Wald zu einem magischen, zauberhaften Ort. Ist auch noch Schnee gefallen erscheint uns die Landschaft wie ein großes Mysterium. Vom Mondlicht verzaubert fühlen wir uns den Wesen des Waldes besonders nahe. Die Stille im nächtlichen Wald sorgt dafür, dass wir alles Profane hinter uns lassen und ganz aufgehen, in der Seele des Waldes!

Alle großen Dichter wussten um die Magie des Vollmondes und seine Macht die er auf die Poesie und das Gemüt ausübt! Ob Goethe, Schiller, Eichendorff, Thoreau und viele andere, sie alle waren der Macht dieses schnell wandernden Gestirnes verfallen.
Wenn wir hochblicken zu ihm, erscheinen uns die unendlichen Räume des Kosmos als funkelndes Sternenzelt und mit einem Mal begreifen wir das „Schweigen der unendlichen Räume“, sind den Worten Schillers ganz nahe, der dichtete: „Brüder überm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen“.
Wer in einer Wintervollmondnacht das romantische Karlstal aufsucht, fühlt sich schnell in eine Zauberlandschaft versetzt. Ein Gedicht von Ludwig Tieck beschreibt die Stimmung die in einer solchen Nacht über uns kommen kann:
"Mondbeglänzte Zaubernacht
Die den Sinn gefangen hält
Wundervolle Märchenwelt
Steig’ auf in der alten Pracht……."

Auf der Bergeshöhe erkennt man nun Burg Wilenstein, die vom Mondlicht verwandelt einer Gralsburg gleicht. Wenn dann noch der Ruf des Waldkauzes durch die Wälder schallt, dann wird die Landschaft noch geheimnisvoller. In solchen Nachtstunden, in denen keine unliebsamen Störungen von außen in die Stille einbrechen sind die Kräfte der Imagination am stärksten. Und es fällt uns nicht mehr schwer daran zu glauben, dass jetzt Elfen und Zwerge durch die Wälder ziehen.
Wer würde da nicht gerne mitwandern?

 
Winternacht im Karlstal/ Aquarell/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Freitag, 28. November 2014

Mensch und Baum – eine uralte Beziehung



 Von Hans Wagner

Zu jeder Jahreszeit haben Bäume ihre besondere Ausstrahlungskraft. Jetzt im Winter, da sie ohne Blätter sind, wirken sie besonders ausdrucksstark. Ja, es scheint so, als würden sie uns gerade in der kalten Jahreszeit ihr Wesen besonders ausgeprägt mitteilen. Geäder und Struktur ihrer Rinde, ihre knorrigen Äste, ihr Echsenstamm und die mächtigen Kronen können wir jetzt besonders genau studieren.



Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner





Von Anfang an scheint das Leben des Menschen mit Bäumen verbunden zu sein! Die Konturen von Bäumen sind nicht nur in der realen Landschaft, sondern auch in der Landschaft unserer Seele so deutlich eingezeichnet, dass wir ein verwandtschaftliches Gefühl für sie bekommen. Die Dichter wissen um dieses Gefühl schon seit Jahrtausenden: um das Gefühl einer Harmonie zwischen Mensch und Baum. Jaques Brosse schrieb in seiner „Mythologie der Bäume“ zu recht: „von Anfang an war das Schicksal der Menschen durch ein so enges und starkes Band mit dem der Bäume verknüpft, dass man sich fragen muss, wie es einer Menschheit ergehen wird, die dieses Band brutal zerrissen hat. Wir täten gut daran, wenn wir überleben wollen, das wiederherzustellen, was wir zerstört haben: eine Weltordnung, in der Mensch und Natur eine harmonische Einheit bilden.“

Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Der Baum ist ein Urbild, ein Urphänomen. Ja, er ist ein Archetyp. Seit es Literaten und Kunst gibt, teilen uns die Dichter und Künstler ihre Beziehungen zu den Bäumen mit. Homer berichtet uns im 24. Buch der „Odysee“ die Begegnung des endlich heimgekehrten Helden mit seinem greisen Vater Laertes im Baumgarten. Und Dante schildert uns in seinem 13. Gesang der Hölle, von einem Wald, der in Bäume verwandelte Selbstmörder beherberge. In Ovids „Metamorphosen“ begegnen wir einer der schönsten Baumgeschichten des Altertums, der Erzählung von „Philemon und Baucis“. In der Bibel finden wir den Baum der Erkenntnis und im Neuen Testament lesen wir vom verdorrten Feigenbaum, bei Matthäus, Markus und Lukas. Wir begegnen dem Baum in den Kulten der Germanen, Kelten, Griechen, Slawen und vielen anderen Urvölkern. Buddha fand seine Erleuchtung unter dem Feigenbaum.
Mensch und Baum, das ist eine uralte Beziehung und wenn wir diese heute etwas vertrocknete Beziehung wieder auffrischen wollen, sollten wir nicht nur den Blätterwald der Literaten durchforsten, sonder wir sollten uns aufmachen und das „Volk der Bäume“, wie ein Dichter sie einmal genannt hat, in ihrem eigenen Reich aufsuchen: in den Wäldern!!
Im Trippstadter Wald haben wir diese Möglichkeit und dazu noch eine große Auswahl an wunderschönen Bäumen! Wer mit geöffneten Augen durch die Natur wandert, kann hier noch stattliche Baumwesen finden. Und wer sein Herz für diese ehrwürdigen Gestalten öffnet, kann mit ihnen kommunizieren!

Donnerstag, 20. November 2014

Die Stille der Wälder



Eine naturphilosophische Betrachtung von Hans Wagner


Der naturkundige Wanderer kennt die Stimmung, wenn im Herbst am Morgen der Nebel noch Tal und Hügel, Wälder und Fluren wie mit einem feinen Schleier verhüllt, den die heraufsteigende Sonne allmählich durchdringt und auflöst. Millionen von Spinnweben funkeln in Gebüsch und Bäumen und verzaubern die Landschaft. Es ist die Zeit der gedämpften Farben und des mystischen Lichts.
An den zwei Steinen - Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Die letzten Zugvögel werden unruhig, weil es bald auf große Reise geht. Auf den Feldfluren ist nun Ruhe eingekehrt und am Waldrand reifen die schwarzen Schlehen, warten auf den ersten Frost, der etwas Süße in sie senkt. Die letzten Früchte des Holunders funkeln in der Sonne und die überreifen Brombeeren laden zum Verweilen ein. Ein letztes Mal verwöhnt uns die Natur mit ihrer herbstlichen Fülle. Mensch und Tier wissen, dass nun bald die dunkle Jahreszeit Einkehr hält und wollen ein letztes Mal von der Natur verwöhnt werden.

Im Wald erscheint uns nun die Stille noch intensiver, als wir sie im Hochsommer empfunden haben. Jene, die Altmutter Natur lieben, zieht es nun wie unter einem Zwang hinein in die Wälder, ihre Geheimnisse und Schönheiten aufsuchend. Man fühlt in sich Momente, in denen man spürt, dass wir mit dieser erhabenen Natur verwandt sind.

Der Schrei des Habichts in den Lüften, das plötzliche Aufbrechen von Wild im Gebüsch, das Schimpfen des Eichhörnchens vom Baum herab oder das einsame Fallen einer Eichel erscheinen uns wie ein Gebet, das Mutter Natur zu uns spricht. Der ganze Wald spricht zu uns in seiner großen Stille.
Indem wir ihm zu hören, schauen wir in uns selbst hinein. Ist uns die Natur eine Mutter, so ist der Wald uns Vatergestalt, seine Bäume sind uns Brüder und die verwunschenen Weiher sind uns Schwestern. 
Herbst im Trippstadter Wald/Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Fern vom Getöse der Menschen erwartet uns im Wald reine Beschaulichkeit.
Kommt der Wanderer durch Buchenwald, versinkt er bis zu den Knöcheln im sanften Laub.
  
In einem Laubwald dauert es mitunter bis zu fünf Jahre, bis ein Buchenblatt als solches nicht mehr zu erkennen ist. Bis dahin geht es in Teilen durch Dutzende von Mägen der sogenannten Zersetzer. Also von Tieren, die vom „Abfall“ der Natur leben. Im Laubwald fallen jährlich pro Hektar vier Tonnen Pflanzenmasse an, die es zu verwerten gilt. Mutter Natur bewältigt diese Mengen mit einem Heer von hungrigen Mäulern. Die Erstverwerter der Laubstreu sind Spring-schwänze, Asseln, Milben, Regenwürmer und Tausendfüssler. Diese kleinen Bodentiere können jedoch die pflanzlichen Reststoffe nur durchlöchern. Das weitere Zerkleinern obliegt winzigen Bodenbewohnern, die insgesamt noch einmal das Hundertfache der Regenwürmer auf die Waagschale bringen. Diese Mikrowelt ist mit mehreren Milliarden Tieren pro Quadratmeter so groß, dass sie der Mensch bisher kaum erfassen und bestimmen kann. Diese Winzlinge stellen das Bindeglied zwischen der toten Pflanzenmaterie und den größeren Zersetzern der Streu dar. Einige wenige aus diesem Mikrokosmos sind in der Lage, die schwer verdaulichen Teile wie Zellulose und Lignin zu knacken. Sie besitzen hierfür Enzyme, über die nur wenige Abfallverwerter verfügen. Anschließend machen sich Mikroorganismen über den Nahrungsbrei her. Sie verdauen ihren eigenen Kot mit den darauf lebenden Kleinstlebewesen. Die Energieausbeute erhöht sich damit um mehr als das Doppelte. Entgegen der Welt der Menschen kann die Natur ihre „Abfallprobleme“ äußerst nachhaltig regeln.

Es hat etwas Tröstliches an sich, im Herbst durch den bunten Buchenwald zu wandern. Der Dichter Sepp Skalitzky hat es uns vor einem halben Jahrhundert in den schönen Versen mitzuteilen versucht.

Das letzte Blatt, ein strahlender Gedanke,
schließt ihm die Welt der schönen Träume auf,
vertönt als Scheidegruß des wachen Lebens
im Abendwind, der Gottes Harfen schlägt.

Ich bin ein Blatt, nur an dem Weltenbaume,
bin das Geringste, das der Schöpfer löst
mit seinem Atem, der das Leben lieh,
als Brücke in die ewigen Gefilde.
Es ist so tröstlich wenn die Blätter fallen.

Es sind nicht nur die Buchen, die im Herbst in purpurner Farbe zu brennen scheinen. Der wilde Kirschbaum entfaltet um diese Jahreszeit eine üppige Strahlkraft. Erfreut er im Frühling das Herz des Wanderers mit seinen schneeweißen Blüten, so wirkt nun das Rot seines Herbstkleides fast magisch auf uns ein. Aber auch ein Nadelbaum wirft seinen Zauber über uns: wie brennende Fackeln stehen die Lärchen am Bergeshang. In den frühen Morgenstunden funkeln tausende von silberfarbenen Spinnweben in den Büschen, wenn man  durch die Trippstadter Wälder streift. Wie versponnene Elfenlocken scheinen die Fruchtstände des Waldweidenröschens ineinander verwoben.

Ahorn an der Kath. Kirche Trippstadt/Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Die unruhig schlanke Birke in ihrem gelbfarbenen Herbstkleid fällt dem Wanderer besonders auf. In ihrer Nähe befinden sich oft die roten Fruchtknollen des Fliegenpilzes. Beide, Baum und Pilz, sind durch Symbiose verbunden.

An den Abenden ist es nun schon sehr kühl geworden. Ein Blick in den Herbststernenhimmel zeigt uns, dass der Winter bald seinen Einzug hält. Tief im Norden werden schon die ersten Vorboten des Winterhimmels sichtbar, insbesondere in Gestalt des Sternbildes Stier, das zumindest für Mittel- und Nordeuropa bereits vollständig aufgegangen ist. Sein Hauptstern heißt Aldebaran, wie ein großes Juwel funkelt er nun am nächtlichen Sternenhimmel.
Herbstzeit ist Wanderzeit!


Freitag, 7. November 2014

Wanderung in die Karlstalschlucht - unser Wandervorschlag fürs Wochenende



In der Karlstalschlucht ist eine Felszone des Mittleren Bundsandsteins charakteristisch ausgebildet. Daher bekam auch dieser Abschnitt des Mittleren Bundsandsteins den Namen „Karlstalschicht“.
Karlstalschlucht Trippstadt/ Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Auf Grundlage dieser Felsen hat sich eine seltene Flora und Fauna angesiedelt. „Der besondere botanische Wert liegt im Vorkommen seltener und gefährdeter Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften“, heißt es in der Verordnung über das Naturschutzgebiet Karlstalschlucht aus dem Jahre 1983. Schützenswert sind insbesondere die Farn- und Moosflora. 



Schlosspark Trippstadt/ Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


Artenreich ist auch der Baumbestand im Schlosspark. Hier lohnt besonders ein Besuch des Baumpfades, der am Beginn unserer Wanderung als Einstimmung dienen kann.
Aus der Trippstadter Ortsmitte erreichen Sie den Schlosspark entweder über die Hauptstraße oder mit der Wanderwegmarkierung gelb-grünes Kreuz. Unten in der Parkmauer ist ein kleines Tor, das immer offen steht. Wenn Sie durch dieses Tor den Schlosspark verlassen, stehen Sie auf dem Wanderweg, der Sie aus dem Ort raus führt. 
 
Alter Birnbaum am Weg zu den zwei Steinen in Trippstadt/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Sie passieren zwei Kunstwerke des Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz und wandern an den Zwei Steinen und am Ziegelbrunnen vorbei zum Wilensteinerhof. 
Ziegelbrunnen beim Wilensteinerhof Trippstadt/Fotos Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Hier verlassen Sie den markierten Wanderweg und bleiben, sich rechts haltend, auf der Teerstraße. Diese verlassen Sie bei der ersten Möglichkeit, nach ca. 200 Metern, nach links und laufen nun zum alten Mennonitenfriedhof und weiter ins Winzertal.
Mennonitenfriedhof bei Trippstadt/Fotos Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


Hier im Winzertal treffen Sie wieder auf eine Wandermarkierung. In den Rundwanderwegƒ biegen Sie nach links ein und laufen diesen Weg talabwärts. Vor dem Parkplatz an der Landstraße wechseln Sie auf den Rundwanderweg. Sie halten sich rechts und wandern einen schönen Pfad bergan in Richtung Langensohl.


Vor Langensohl allerdings wechseln Sie auf die Markierung grüner Balken, der wiederum nach links und bergab führt. Der alte Sandsteinweg führt zum Unterhammer, einst Zentrum der Trippstadter Eisenwerke, heute ein lohnendes Wander- und Ausflugsziel. 

Neben einem Café mit schöner Freiterrasse gibt es hier seit Ende 2013 eine kleine Brauerei.  (Öffnungszeiten Café Unterhammer: Mittwoch bis Samstag 12.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Betriebsferien 23.12.14-20.01.15)
 
Café Unterhammer/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Bachaufwärts entlang der Moosalb wandern Sie weiter am ruhig dahinfließenden Bach entlang und gelangen zu einer stark schüttenden Quelle, die mit einer schönen Brunnenmauer eingefasst ist. Es ist der Fischweiherbrunnen.

 
An der Moosalb/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

 
Fischweiherbrunnen/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Vorbei an der Klug’schen Mühle erreichen Sie die Karlstalschlucht. Lassen Sie die Stimmung hier einfach auf sich wirken.

Karlstalschlucht/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Nach dem Passieren der Karlstalschlucht treffen Sie wieder auf die Wander-wegemarkierungƒ. Folgen Sie dieser – wiederum nach links – und überqueren Sie die Landstraße. Über den sogenannten „Kussweg“ erreichen Sie wieder den Ausgangspunkt der Wanderung in der Trippstadter Ortsmitte.
Diese Wanderung ist ca. 10 Kilometer lang. Sie legen etwa 350 Höhenmeter bergauf und bergab zurück und schaffen die Tour in weniger als 3 Stunden Gehzeit.
Nehmen sie sich aber für diese Tour ruhig mehr Zeit. Viele Plätze laden zum Verweilen ein.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

An der Moosalb



 Von Hans Wagner

Man braucht nicht unbedingt das Meer oder die großen Flüsse und Ströme, auch die kleinen Bäche unserer heimischen Wälder und Gebirge sind wunderschön. Sie sind nie gleich. Jeder von Ihnen hat seine eigene Wesensart, jeder seine sichtbaren und unsichtbaren Bewohner. Jeder Bach hat, wie der Mensch auch, einen Körper und eine Seele, ja die Bäche haben sogar Geist! Es gibt keine unbelebte Natur. 

An der Moosalb - Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner
Ist das Ufer der Körper, so ist das Wasser die Seele und über den Wassern singt der Geist der unruhigen Bäche. Das Wasser ist auch ein grandioser Künstler, es formt die Ufer der Bäche zu lebendigen Kunstwerken. 


Entlang der Wasserläufe gibt es viel zu sehen und zu staunen. Das geschmeidige Gefieder des Eisvogels blitzt im Düster des Waldes kurz auf, bevor er sich ins Wasser stürzt. Die Wasseramsel gleitet geschickt über der Strömung. Moose, Flechten, Farne, manchmal eine Orchidee verzaubern das Ufer. Wie Trolle und Kobolde ragen abgestorbene Äste und Baumstümpfe aus dem eiskalten Wasser. Verwitterte alte Kopfweiden nicken uns zu, majestätische alte Eiben und Pappelbäume erzählen ihre eigene Geschichte. In ausgewaschenen Sandsteinhöhlen verstecken sich Molche und Schnecken. Wie von Sinnen tanzen Mücken und Libellen über dem kühlen Nass. Elegant gleitet die Bachforelle gegen die Strömung.
An der Moosalb - Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Am besten lauscht man den Liedern der Bäche am frühen Morgen oder in der Abenddämmerung. Es scheint, als singen die Bäche um diese Zeit besonders lieblich. In einem gemeinsamen Konzert mit der sie umgebenden beseelten Natur. Hier spürt man es dann sehr stark, in der Natur gibt es nichts erstarrtes, die Natur kennt keine Tristesse. 
Ist der See und der Weiher das Auge der Altmutter, dann sind die Bäche die Venen und Adern von Mutter Erde.
Wenn man den Bächen bis zu ihrer Quelle folgt, lassen sie sich mit den Menschen vergleichen. Menschen haben Gemeinsamkeiten mit Wasserläufen, allerdings sind ihre Quellen meistens verborgen, bei manchen sogar verkarstet. So, wie die Bäche in die großen Flüsse und Ströme münden, wie sie rauschend von ihren starken Geschwistern empfangen werden, so ist auch der Mensch ein Empfangender der göttlichen Intuition. Dieser Intuition sind wir in der freien Natur am nächsten. Wie die Wasser der Bäche unermesslich sind, so spüren wir manchmal, wenn wir bei unserm Freund dem Bach verweilen, dass auch in uns etwas unermessliches wohnt. Meistens wollen wir es nicht wahrhaben, doch wer den Wassern lauscht, hört die murmelnde Urmutter!
An der Moosalb - Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Die Moosalb, in früherer Zeit „Muschalb“ genannt, fließt von ihrer Quelle in einem engen Tal südwestlich unterhalb von Johanniskreuz, in nordwestlicher Richtung durch die Karlstalschlucht, vorbei an der Klug’schen Mühle, dem Unterhammer, dem Naturfreundehaus Finsterbrunnertal bis zum Walzwerk. Von dort aus fließt sie nach Waldfischbach-Burgalben und mündet dort in den Schwarzbach. Wie der Aschbach, ein weiterer schöner Wildbach in der Gemeinde Trippstadt, war die Moosalb einst ein Grenzgewässer.
Das Wort „alb“ ist ein alter keltischer Ausdruck für reines und klares Wasser.
Vom Neuhöfertal aus speist der Kottelbach die Moosalb mit kühlen Nass. In Höhe der Karlstalschlucht fließt das Wasser des Kaltenborn in die Moosalb, noch weitere Brunnen und Quellen nimmt sie auf ihrem Weg mit.

Die Gemeinde Trippstadt ist reich an Brunnen, Quellen, Weihern und Bachläufen. Sie sind Ausgangspunkt und Ziel für wunderschöne Wanderungen.

An der Moosalb - Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner
 
An der Moosalb - Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die alte Blutbuche vor der katholischen Kirche in Trippstadt



 von Hans Wagner

Jeden Morgen wenn ich aus dem Fenster meines Arbeitszimmers sehe, begrüßt mich die wunderschöne Blutbuche (Fagus sylvatica forma purpurea) vor der katholischen Kirche. Im Laufe der Jahre hat sich zwischen uns eine regelrechte Beziehung ergeben. Es ist ein starker mächtiger Baum, der den Kirchturm weit überragt. Er hat Kriege überdauert und Zeitgeschichte erlebt. Vielleicht unterhielten sich unter seiner Krone, die damals wohl bestimmt noch nicht so mächtig wie heute war, die Menschen über das Erdbeben von Lissabon, über die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, bestimmt aber über die Französische Revolution. 

Buche vor der Kath. Kirche, gestern abend nach dem Sturm - Foto Ute Knieriemen-Wager
Ein alter weiser Baum, in seiner vollendeten natürlichen Schönheit. Zweimal am Tag beschenkt er seine Nachbarn mit ständig wiederkehrenden Naturereignissen. Im Morgengrauen sitzen oft bis zu fünfzig Krähen in dem hohen Wipfel. In der Abenddämmerung kehren sie wieder, für eine halbe Stunde sammeln sie sich hier um schließlich im nahen Wald ihre Schlafplätze aufzusuchen. Seit vielen Krähengenerationen muss das schon so gehen. Ab Mitte März erklingen die ersten Frühlingslieder unserer heimischen Singvögel, die sich bis zum Mai in ein jubilierendes Konzert entwickeln, ein Open Air Festival für Naturliebhaber.
Der mächtige Baum grünt in der Regel ab Mitte April und im Juni beginnt die Rotfärbung der Blätter. Sind seine Blätter ausgeschlagen, hört er nie mit dem Flüstern und Raunen auf und ist die ganzen Sommermonate hindurch bis weit in den Herbst, ein unermüdlicher Erzähler. Wenn dann die Blätter fallen verwandelt er sogar den grauen Bürgersteig in einen rötlich-braunen Teppich. Die alte Buche verzaubert ihre Umgebung regelrecht. 


 
Foto Ute Knieriemen-Wagner


Nur ein paar Meter weiter, direkt am Trippstadter Schloss, steht eine kräftige knorrige alte Eiche, neben einer großen Kastanie und wenn der Wind über das Dorf jagt scheint es, als würden die drei miteinander erzählen, alte Bäume können eben viel erzählen.
Wo solche Bäume wachsen scheint die Erde besonders gastlich zu sein und Trippstadt hat in seinem Ortskern viele solcher alten Baumgestalten, die dazu einladen unter ihnen Platz zu nehmen. Und wenn man ihren Blättern beim Rauschen zuhört, kann es für einen Moment so erscheinen als höre man die Worte unseres großen Dichters und Nobelpreisträgers Hermann Hesse:

 "Die Baumgestalt steht sinnbildhaft für die Menschengestalt. Ja, mir will scheinen, dass ein Baum wie ein lebendes Wesen zu uns spricht: In mir ist ein Kern, ein Funke, ein Gedanke verborgen, ich bin Leben vom ewigen Leben. Einmalig ist der Versuch und Wurf, den die ewige Mutter mit mir gewagt hat, einmalig ist meine Gestalt und das Geäder meiner Haut, einmalig das kleinste Blätterspiel meines Wipfels und die kleinste Narbe meiner Rinde.
Mein Amt ist, im ausgeprägten einmaligen das Ewige zu gestalten und zu zeigen."


Es lohnt sich, solch alte Trippstadter Baumriesen aufzusuchen um einige Zeit unter ihnen zu verweilen und somit dem Diktat unserer hektischen Zeit zu entfliehen.


Foto Ute Knieriemen-Wagner


Zu euch, im Rauschen stummberedte Bäume,
Horch ich hinauf, und meinem Blick gewährt
Ihr stillen Flug in eure Dämmerräume.
Ihr kühlt mir sommerlang den Atemzug,
Behütet mir die Seele unversehrt,
Und eure Düfte nähren meine Träume.
Robert Faesi

Freitag, 17. Oktober 2014

Wanderung zur Amseldell und durch den Haderwald

Von Ute Knieriemen-Wagner



Von der Ortsmitte Trippstadt aus geht es mit der Markierung „gelb-grünes Kreuz“ vorbei am Barockschloss Trippstadt und der Burg Wilenstein, bis hinunter zur Klugschen Mühle. 



Sie bleiben bei der Markierung „gelb-grünes Kreuz“ und wandern auf der anderen Seite des Baches hinauf zur Amseldell. Legen Sie hier ruhig mal eine kleine Rast ein und lassen den Platz auf sich wirken.
Danach laufen Sie weiter den Berg hinauf, bis zu dem Punkt, wo die bisherige Markierung „gelb-grünes Kreuz“ auf die Markierung „grüner Balken stößt“. Hier wandern Sie mit der Markierung „grüner Balken“ nach rechts weiter bis zum Unterhammer. Einkehrmöglichkeit Café Unterhammer!

(Öffnungszeiten Mittwoch bis Samstag von 12.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Betriebsferien von 27.10.-05.11.2014.)



Rückweg Variante 1: Sie laufen weiter mit dem „grünen Balken“ hinauf nach Langensohl und von dort aus mit dem „gelb-blauen Balken“ zurück nach Trippstadt. Länge ca. 9 km und ca. 2,5 Stunden Gehzeit.

Rückweg Variante 2: Sie laufen vom Unterhammer aus rechts mit dem „roten Kreuz“ vorbei an der Klug’schen Mühle und durch die Karlstalschlucht, danach weiter mit der Lokalmarkierung 3 zurück nach Trippstadt. Länge ca. 10 km und ca. 3 Stunden Gehzeit.

Schlossparkpforte - Foto Ute Knieriemen-Wagner

Ziegelbrunnen - Foto Ute Knieriemen-Wagner

Burg Wilenstein - Foto Ute Knieriemen-Wagner

Amseldell Foto Ute Knieriemen-Wagner

Samstag, 11. Oktober 2014

Amseldell und Haderwald



 Von Hans Wagner

Wer jetzt, da der Frühherbst sein mystisches Licht über die Trippstadter Wälder wirft, nach einem besonders schönen Fleckchen Erde sucht, sollte  sich auf eine Wanderung zur Amseldell aufmachen. Eingebettet zwischen Scharderkopf (439 m) und Vogelberg (424 m) lieg diese historische Stätte, in der einst sogar Bayernkönig Ludwig I. lustwandelte.

 
Amseldell - Zeichnung/copyrights Ute Knieriemen-Wagner



Romantisch sind auch die benachbarten „Dellen“, so besonders die Nesseldell, Hammerdell und Kaltdell. Die Amseldell hieß einst Rabendell. Erst im Laufe der Jahrhunderte bildete sich der heutige Name.

Bereits im 19. Jahrhundert galt die Amseldell als ein exklusives Ausflugsziel. Eine Anlage mit Kegelbahn, samt Küche und Keller, einem Wirtsgarten mit Schießstand und einem verzauberten Irrgarten befand sich hier.
Heute findet man noch Reste des Irrgartens und im Gebüsch lässt sich der Schießstand vermuten. Ein Gedenkstein erinnert an königlichen Besuch.

Die ganze süße Schwermut der Vergänglichkeit umwittert diese einstige abgelegene Garteneinsamkeit und der Besucher kommt, wenn er hier weilt, schnell ins Träumen über vergangene Zeiten. Es liegt ein unwirklicher, noch heute unbeschworener Zauber über diesem Wald.

Hermann Hesse hat diese Schwermut und Vergänglichkeit einmal treffend ausgedrückt:
Vom Baum des Lebens fällt
Mir Blatt um Blatt.
O taumelbunte Welt
Wie machst du satt….
Was heut noch glüht
Ist bald versunken…..

Wer sich im Frühherbst hier aufhält, den trifft mit voller Wucht der Farbenrausch des Altweibersommers. Vor allem in den Morgenstunden, wenn Baum und Strauch von abertausenden glitzernden Spinnweben umfangen sind, in denen goldene Tautropfen mystisch funkeln. In der Luft liegt nun der Geruch von vermodertem Laub und Pilzen. Unter den riesigen Fichtenbäumen leuchtet das rote Kleid des Fliegenpilzes und von den Höhen herunter tönt nun öfters der Schrei des Habichts. Im Astwerk der mächtigen Eichen funkelt nun  das Gefieder des Eichelhähers.

Ein wahrhaft magischer Platz ist der etwa 15 Minuten von der Amseldell entfernte Scharderkopf. Am höchsten Punkt dieses Berges findet man ein archaisch anmutendes Felsplateau. Ein Ort zum Träumen, an dem man sich in der Zeit verlieren kann.
Der umgebende Haderwald ist eines der schönsten Waldgebiete von Trippstadt. Sein Name rührt vom „Hader“, also Streit, den es in alten Zeiten um dieses Gebiet gegeben hat.

Aber an Streit denken wir heute nicht mehr, wenn wir diesen Wald durchstreifen. Längst ist Frieden hier eingekehrt und Ruhe.
Machen Sie sich auf zu einer Wanderung in den Altweibersommer und lassen sich verzaubern von den vielen Eindrücken, Farben und Gerüchen!