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Kulinarische Schlossweihnacht im Schlosspark Trippstadt - 19.-21.12.2014

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Wandervorschläge zur Romantischen Waldweihnacht Johanniskreuz

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Wandervorschlag 1
Länge ca. 15,5 km
Wanderzeit ca. 4,5 Stunden

Von der Ortsmitte Trippstadt aus geht es mit der Markierung "Gelbgrünes Kreuz" am Schlosspark vorbei, zu den "2 Steinen" über die Burg Wilenstein bis hinunter zur Klug'schen Mühle. 
(Hinweis: Zurzeit ist das Restaurant Klug'sche Mühle geschlossen wird aber voraussichtlich ab März 2015 wieder geöffnet!)
Vorbei am Mühlenteich geht es über eine kleine Brücke, die den Bach überquert, nach links weiter mit der Markierung „Pfälzer Waldpfad“ (Hinweis: der „Pfälzer Waldpfad“ ist ein Qualitätswanderweg zertifiziert vom Deutschen Wanderverband. Verlauf: von Kaiserslautern bis zur französischen Grenze, zum Weintor in Schweigen-Rechtenbach)



Es geht durch die Karlstalschlucht, den wohl schönsten Wanderkilometer im Pfälzerwald, entlang der Moosalb die sich hier plätschernd und gurgelnd ihren Weg zwischen den Felsen bahnt. Nach der Schlucht geht es nach rechts, mit der Markierung „Roter Balken“. Vorbei am Meiserho…

Romantische Waldweihnacht - 13. und 14. Dezember 2014 am Haus der Nachhaltigkeit Johanniskreuz

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Mehr Infos finden Sie hier!

und auf unserer Homepage!


Unser Wandertipp für das Wochenende:
Wanderung zur Romantische Waldweihnacht Johanniskreuz am 13. und 14. Dezember 2014

Das Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit ist ein schönes Wanderziel – besonders auch im Winter und vor allem zur Romantischen Waldweihnacht.
Getreu der – etwas abgeänderten – Weisheit „Alle (mit einem Kreuz markierten) Wanderwege führen nach Johanniskreuz“ nutzen wir die Markierung gelbgrünes Kreuz für unsere Wanderung hinauf ins Herz des Pfälzerwaldes. Hier wurde auch 1843 die Bezeichnung „Pfälzerwald“ für die Gesamtheit des großen, geschlossenen pfälzischen Waldgebietes festgelegt, wie Walter Frenzel in „Johanniskreuz – eine kleine Ortsgeschichte“ schrieb.
In der Trippstadter Ortsmitte orientieren Sie sich am Wegweiserbaum und starten Ihre Wanderung in östlicher Richtung. Vorbei am Meilerplatz wandern Sie in Richtung Camping-Freizeitzentrum Sägmühle. Sie passieren den Sägmühlweiher und wandern weiter auf der Markieru…

„Und stehen wie verzaubert da“ - Eine Vollmondwanderung im Trippstadter Wald

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Von Hans Wagner



"Zum Sehen geboren Zum Schauen bestellt….." J.W.Goethe
Wer noch nie eine Vollmondnacht in den Wäldern erlebt hat, der hat wahrlich etwas versäumt! Wenn in den kalten Winternächten der Vollmond am Himmel steht, wird der Wald zu einem magischen, zauberhaften Ort. Ist auch noch Schnee gefallen erscheint uns die Landschaft wie ein großes Mysterium. Vom Mondlicht verzaubert fühlen wir uns den Wesen des Waldes besonders nahe. Die Stille im nächtlichen Wald sorgt dafür, dass wir alles Profane hinter uns lassen und ganz aufgehen, in der Seele des Waldes!
Alle großen Dichter wussten um die Magie des Vollmondes und seine Macht die er auf die Poesie und das Gemüt ausübt! Ob Goethe, Schiller, Eichendorff, Thoreau und viele andere, sie alle waren der Macht dieses schnell wandernden Gestirnes verfallen. Wenn wir hochblicken zu ihm, erscheinen uns die unendlichen Räume des Kosmos als funkelndes Sternenzelt und mit einem Mal begreifen wir das „Schweigen der unendlichen Räume“, sin…

Mensch und Baum – eine uralte Beziehung

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Von Hans Wagner
Zu jeder Jahreszeit haben Bäume ihre besondere Ausstrahlungskraft. Jetzt im Winter, da sie ohne Blätter sind, wirken sie besonders ausdrucksstark. Ja, es scheint so, als würden sie uns gerade in der kalten Jahreszeit ihr Wesen besonders ausgeprägt mitteilen. Geäder und Struktur ihrer Rinde, ihre knorrigen Äste, ihr Echsenstamm und die mächtigen Kronen können wir jetzt besonders genau studieren.







Von Anfang an scheint das Leben des Menschen mit Bäumen verbunden zu sein! Die Konturen von Bäumen sind nicht nur in der realen Landschaft, sondern auch in der Landschaft unserer Seele so deutlich eingezeichnet, dass wir ein verwandtschaftliches Gefühl für sie bekommen. Die Dichter wissen um dieses Gefühl schon seit Jahrtausenden: um das Gefühl einer Harmonie zwischen Mensch und Baum. Jaques Brosse schrieb in seiner „Mythologie der Bäume“ zu recht: „von Anfang an war das Schicksal der Menschen durch ein so enges und starkes Band mit dem der Bäume verknüpft, dass man sich fragen m…

Die Stille der Wälder

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Eine naturphilosophische Betrachtung von Hans Wagner

Der naturkundige Wanderer kennt die Stimmung, wenn im Herbst am Morgen der Nebel noch Tal und Hügel, Wälder und Fluren wie mit einem feinen Schleier verhüllt, den die heraufsteigende Sonne allmählich durchdringt und auflöst. Millionen von Spinnweben funkeln in Gebüsch und Bäumen und verzaubern die Landschaft. Es ist die Zeit der gedämpften Farben und des mystischen Lichts.
Die letzten Zugvögel werden unruhig, weil es bald auf große Reise geht. Auf den Feldfluren ist nun Ruhe eingekehrt und am Waldrand reifen die schwarzen Schlehen, warten auf den ersten Frost, der etwas Süße in sie senkt. Die letzten Früchte des Holunders funkeln in der Sonne und die überreifen Brombeeren laden zum Verweilen ein. Ein letztes Mal verwöhnt uns die Natur mit ihrer herbstlichen Fülle. Mensch und Tier wissen, dass nun bald die dunkle Jahreszeit Einkehr hält und wollen ein letztes Mal von der Natur verwöhnt werden.
Im Wald erscheint uns nun die Stille noch…

Martinsumzug am Freitag, 14. November 2014

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Wanderung in die Karlstalschlucht - unser Wandervorschlag fürs Wochenende

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In der Karlstalschlucht ist eine Felszone des Mittleren Bundsandsteins charakteristisch ausgebildet. Daher bekam auch dieser Abschnitt des Mittleren Bundsandsteins den Namen „Karlstalschicht“.
Auf Grundlage dieser Felsen hat sich eine seltene Flora und Fauna angesiedelt. „Der besondere botanische Wert liegt im Vorkommen seltener und gefährdeter Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften“, heißt es in der Verordnung über das Naturschutzgebiet Karlstalschlucht aus dem Jahre 1983. Schützenswert sind insbesondere die Farn- und Moosflora. 




Artenreich ist auch der Baumbestand im Schlosspark. Hier lohnt besonders ein Besuch des Baumpfades, der am Beginn unserer Wanderung als Einstimmung dienen kann. Aus der Trippstadter Ortsmitte erreichen Sie den Schlosspark entweder über die Hauptstraße oder mit der Wanderwegmarkierung gelb-grünes Kreuz. Unten in der Parkmauer ist ein kleines Tor, das immer offen steht. Wenn Sie durch dieses Tor den Schlosspark verlassen, stehen Sie auf dem Wanderweg, der Sie a…

An der Moosalb

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Von Hans Wagner
Man braucht nicht unbedingt das Meer oder die großen Flüsse und Ströme, auch die kleinen Bäche unserer heimischen Wälder und Gebirge sind wunderschön. Sie sind nie gleich. Jeder von Ihnen hat seine eigene Wesensart, jeder seine sichtbaren und unsichtbaren Bewohner. Jeder Bach hat, wie der Mensch auch, einen Körper und eine Seele, ja die Bäche haben sogar Geist! Es gibt keine unbelebte Natur. 
Ist das Ufer der Körper, so ist das Wasser die Seele und über den Wassern singt der Geist der unruhigen Bäche. Das Wasser ist auch ein grandioser Künstler, es formt die Ufer der Bäche zu lebendigen Kunstwerken. 


Entlang der Wasserläufe gibt es viel zu sehen und zu staunen. Das geschmeidige Gefieder des Eisvogels blitzt im Düster des Waldes kurz auf, bevor er sich ins Wasser stürzt. Die Wasseramsel gleitet geschickt über der Strömung. Moose, Flechten, Farne, manchmal eine Orchidee verzaubern das Ufer. Wie Trolle und Kobolde ragen abgestorbene Äste und Baumstümpfe aus dem eiskalten Wa…

Die alte Blutbuche vor der katholischen Kirche in Trippstadt

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von Hans Wagner
Jeden Morgen wenn ich aus dem Fenster meines Arbeitszimmers sehe, begrüßt mich die wunderschöne Blutbuche (Fagus sylvatica forma purpurea) vor der katholischen Kirche. Im Laufe der Jahre hat sich zwischen uns eine regelrechte Beziehung ergeben. Es ist ein starker mächtiger Baum, der den Kirchturm weit überragt. Er hat Kriege überdauert und Zeitgeschichte erlebt. Vielleicht unterhielten sich unter seiner Krone, die damals wohl bestimmt noch nicht so mächtig wie heute war, die Menschen über das Erdbeben von Lissabon, über die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, bestimmt aber über die Französische Revolution. 
Ein alter weiser Baum, in seiner vollendeten natürlichen Schönheit. Zweimal am Tag beschenkt er seine Nachbarn mit ständig wiederkehrenden Naturereignissen. Im Morgengrauen sitzen oft bis zu fünfzig Krähen in dem hohen Wipfel. In der Abenddämmerung kehren sie wieder, für eine halbe Stunde sammeln sie sich hier um schließlich im nahen Wald ihre Schlafplä…

Wanderung zur Amseldell und durch den Haderwald

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Von Ute Knieriemen-Wagner



Von der Ortsmitte Trippstadt aus geht es mit der Markierung „gelb-grünes Kreuz“ vorbei am Barockschloss Trippstadt und der Burg Wilenstein, bis hinunter zur Klugschen Mühle. 


Sie bleiben bei der Markierung „gelb-grünes Kreuz“ und wandern auf der anderen Seite des Baches hinauf zur Amseldell. Legen Sie hier ruhig mal eine kleine Rast ein und lassen den Platz auf sich wirken. Danach laufen Sie weiter den Berg hinauf, bis zu dem Punkt, wo die bisherige Markierung „gelb-grünes Kreuz“ auf die Markierung „grüner Balken stößt“. Hier wandern Sie mit der Markierung „grüner Balken“ nach rechts weiter bis zum Unterhammer. Einkehrmöglichkeit Café Unterhammer!
(Öffnungszeiten Mittwoch bis Samstag von 12.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Betriebsferien von 27.10.-05.11.2014.)


Rückweg Variante 1: Sie laufen weiter mit dem „grünen Balken“ hinauf nach Langensohl und von dort aus mit dem „gelb-blauen Balken“ zurück nach Trippstadt. Länge ca. 9 km und ca. 2,5 Stun…

Amseldell und Haderwald

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Von Hans Wagner
Wer jetzt, da der Frühherbst sein mystisches Licht über die Trippstadter Wälder wirft, nach einem besonders schönen Fleckchen Erde sucht, solltesich auf eine Wanderung zur Amseldell aufmachen. Eingebettet zwischen Scharderkopf (439 m) und Vogelberg (424 m) lieg diese historische Stätte, in der einst sogar Bayernkönig Ludwig I. lustwandelte.



Romantisch sind auch die benachbarten „Dellen“, so besonders die Nesseldell, Hammerdell und Kaltdell. Die Amseldell hieß einst Rabendell. Erst im Laufe der Jahrhunderte bildete sich der heutige Name.
Bereits im 19. Jahrhundert galt die Amseldell als ein exklusives Ausflugsziel. Eine Anlage mit Kegelbahn, samt Küche und Keller, einem Wirtsgarten mit Schießstand und einem verzauberten Irrgarten befand sich hier. Heute findet man noch Reste des Irrgartens und im Gebüsch lässt sich der Schießstand vermuten. Ein Gedenkstein erinnert an königlichen Besuch.
Die ganze süße Schwermut der Vergänglichkeit umwittert diese einstige abgelegene Garte…

Herbstimpressionen aus dem Trippstadter Wald

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