Sonntag, 22. Dezember 2013

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Wünschen Ihnen die Mitarbeiter der Tourist Info Trippstadt!
Ute Knieriemen-Wagner und Stephan Marx

Weihnachten auf Burg Wilenstein bei Trippstadt - Aquarell/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Zur Geschichte unseres Weihnachtsbaumes

 Von Hans Wagner

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzet würde…….

Die meisten kennen den Anfang dieser alten Geschichte, als unsere Weihnachtsgeschichte. In jeder Weihnachtsanthologie ist sie enthalten und liegt somit in der Regel unter dem Christbaum. Dabei ist der Weihnachtsbaum noch gar nicht so alt. Sogar noch Anfang des 19. Jahrhunderts war er nur den wenigsten bekannt.

Der allererste Weihnachtsbaum, der urkundlich erwähnt wurde, stand 1539 im Straßburger Münster.
Anfang des 17. Jahrhunderts tauchte diese vorchristliche Sitte, zum Fest einen grünen Baum aufzustellen, zum ersten Mal wieder auf. Zunächst im Elsass dann zog der Weihnachtsbaum langsam in die ersten Bürgerhäuser von Zürich, München und Wien ein. Geschmückte Bäume hat es allerdings schon in Paradiesspielen seit dem Altertum gegeben. Ein Kupferstich Lucas Cranachs von 1509, „die Buße des heiligen Chrysostomus“, zeigt eine mit Lichtern und Sternen geschmückte Tanne, allerdings steht sie in der freien Natur, zwischen anderen Bäumen.
Diese neue und doch „alte Mode“, breitete sich rasch aus, so dass sich die Kirche schnell etwas überlegen musste, um diesen heidnischen Brauch in ihre Kirchenlehre zu integrieren. Es ist sogar noch die Rede eines damaligen Professors der Universität Straßburg erhalten, der die Bürger aufforderte mit solch „heidnischem Brauchtum“ zu brechen. Doch der Weihnachtsbaum trat seinen Siegeszug in die Wohnzimmer an. Dazu gibt es eine Beschreibung aus dem Jahre 1606:
Auff Weihnachten richtet man Dannenbäum zu Strasburg in den Stuben auff, daran hencket man roßen aus vielfarbigem papier geschnitten, Aepfel, Obladen, Zischgold, Zucker. Man pflegt darum ein viereckig ramen zu machen…“
1765 beschreibt der junge Student Goethe einen Weihnachtsbaum, der im Hause der Mutter von Theodor Körner in Leibzig aufgestellt war: „…mit allerlei Süßigkeiten war er behangen, darunter Lamm und Krippe mit einem zuckernem Christkind. Davor stand ein Tischchen mit Pfefferkuchen für Kinder“.
Über ganz Deutschland hat sich der Brauch aber erst 1870/71 verbreitet. Im deutsch/französischen Krieg ordnete König Wilhelm I. große Mengen von Weihnachtsbäumen für seine Soldaten an der Front an. Den Soldaten gefiel dies so gut, dass sie, wieder zuhause, zum Fest einen Christbaum aufstellten

Heute ist dieser Brauch Teil unserer Kultur und niemand, weder alt noch jung, weder arm noch reich, weder gläubig noch ungläubig, kann sich diesem Zauber entziehen, der uns alle um die Weihnachtszeit in seinen Bann zieht.
Auf den meisten öffentlichen Plätzen stehen dann festlich geschmückte und in der Dunkelheit leuchtende Tannen oder Fichten, um die Vorbeieilenden zu grüßen und an die Notwendigkeit zu erinnern einmal innezuhalten.
Wer möchte dieses Fest ohne einen leuchtenden Weihnachtsbaum verbringen, der in den dunkelsten Tagen des Jahres Licht in unsere Häuser und Herzen bringt!

Zeichnung/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Montag, 9. Dezember 2013

Unser Tipp: Romantische Waldweihnacht in Johanniskreuz am 14. und 15. Dezember 2013



 Infoflyer mit Busverbindungen erhältlich bei der Tourist Info Trippstadt!

 

Romantische Waldweihnacht Johanniskreuz 2013

Samstag, 14. (14 – 20 Uhr) und Sonntag, 15. Dezember (10 – 18 Uhr)

Weihnachten und Wald...
…das gehört in unserer Kultur einfach zusammen, finden Sie nicht auch? Und um dies ganz ursprünglich zu erleben, lohnt sich am 3. Advent ein Besuch im Herzen des Pfälzerwaldes, in Johanniskreuz. Beim Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit warten 70 Stände mit herzhaften und süßen Leckereien sowie regionaltypischer Handwerkskunst aus dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auf die Gäste. Speziell für Kinder gibt es Ponyreiten, Aktionen am Lagerfeuer, eine Bastelstube und ein Karussell. Und natürlich darf Glühwein - bei uns in Bio-Qualität und aus dem rustikalen Pfälzer Mini-Urschoppen - nicht fehlen. Für die musikalische Einstimmung auf das Fest sorgen Blechbläser und Alphörner. In der Dunkelheit ist der Markt mit Fackeln und Feuern beleuchtet und am Samstagabend zeigen Feuerakrobaten ihre Kunst. Damit der Besuch der Waldweihnacht stressfrei bleibt, wird für die Anreise die Benutzung unserer in kurzem Takt verkehrenden Pendelbusse empfohlen (Fahrpläne zum Herunterladen: www.hdn-pfalz.de)

Foto Haus der Nachhaltigkeit Johanniskreuz





Wanderung zur Romantischen Waldweihnacht
Viele (Wander-) Wege führen nach Johanniskreuz. Und die Romantische Waldweihnacht ist ein schöner Anlass, sich auf den Weg nach Johanniskreuz zu machen.


Foto Haus der Nachhaltigkeit

Der neue Pfälzer Waldpfad verläuft durchs Moosalbtal mit einem allerdings recht charmanten Anstieg von der Moosalbquelle hoch zum Johanniskreuz – im Winter und bei ungünstigen Wetterbedingungen nicht immer ratsam. Der Rundwanderweg über Neuhof mit einem langen Anstieg ist auch bei nicht ganz so gutem Wetter oder sogar bei Schnee eine Möglichkeit.
Mein Favorit ist aber der Wanderweg „Gelbgrünes Kreuz“. Er ist nicht nur der kürzeste Weg aus der Ortsmitte nach Johanniskreuz, sondern der Anstieg nach der Sägmühle ist über einen schönen Pfad recht angenehm. Einmal auf der Höhe angekommen, geht es durch abwechslungsreiche Wälder. Für die sechseinhalb Kilometer lange Strecke braucht man ca. eineinhalb bis zwei Stunden. Für den Rückweg bieten sich die Shuttlebusse an. Vor allem wenn es etwas später und vielleicht sogar schon dunkel geworden ist. Denn gerade in den Abendstunden entwickelt die romantische Waldweihnacht ein ganz besonderes Flair, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Auch die Tourist Info ist schon weihnachtlich geschmückt!

Fotos Ute Knieriemen-Wagner u. Stephan Marx

Am Freitag ist Nikolaustag! Wir haben uns das Warten mit selbstbemalten Nikoläusen und Weihnachtsdeko verkürzt! Vielleicht findet der echte Nikolaus ja noch den Weg zu uns!!