Freitag, 29. November 2013

Im Zwiegespräch mit den Bäumen

von Ute Knieriemen-Wagner



Jetzt im Übergang zum Winter spricht der Wald mit all seiner Stille zu uns, er schenkt uns Ruhe und lässt uns die Energie auftanken, die wir brauchen um in der manchmal hektischen Vorweihnachtszeit zu bestehen! 

Im Zwiegespräch mit den Bäumen erlangen wir verlorene Kraft zurück. Zu jeder Jahreszeit haben Bäume eine besondere Ausstrahlungskraft, jetzt im Winter, wenn Sie ohne Laub dastehen lässt sich Ihre Seele besonders gut erkennen. Die knorrige Rinde und die filigranen Äste die zum Himmel streben. Besonders schön sind die verschlungenen Wurzeln, bemoost schlängeln sich sich wie Echsen zwischen Steinen und Laub dahin. Auch Fichten und Tannen, die ewig Grünen, strahlen noch immer. Wie verzaubert stehen sie da wenn der Rauhreif oder erster Schnee wie kleine Diamanten in Ihren Wipfeln funkelt.

Verzaubert ist die Trippstadter Landschaft, sie wirkt erstarrt, doch unter der Oberfläche pulsiert das Leben weiter. 


Die Wälder schweigen“ von Erich Kästner:
Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden...


Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

1 Kommentar:

Bea`s Karten Atelier hat gesagt…

Ein wunderschöner und interessanter Post, vielen Dank und eine gute Zeit wünscht Bea