Dienstag, 27. August 2013

Der Aufbau geht weiter - Ziegen zu Besuch am Meilerplatz







Besuch bekamen die Köhler von den beiden Ziegen Fridolin und Lotte, was besonders lustig war!
Die Ziegen waren total interessiert und haben sich alles genau angesehen!

Freitag, 23. August 2013

Aufbau des Kohlenmeilers

 Für das Trippstadter Kohlenbrennerfest am 07. und 08. September 2013!


Die Köhler Hans Wagner und Marc Bernhart haben gestern begonnen den Meiler aufzubauen. Denn bald ist es wieder soweit! Am Samstag, 07. September 2013 um 17.00 Uhr Eröffnung des Festes am Kohlenmeiler!!






Fotos Stephan Marx

Donnerstag, 22. August 2013

Das Mauswiesel Tier des Jahres 2013

von Hans Wagner



Vor Greifvögeln und Eulen sind die Mäuse in ihrer Deckung ziemlich sicher. Sie geraten nur dann in Gefahr, wenn sie sich zu weit vorwagen. Es gibt aber zwei kleine Jäger, das Mauswiesel und das Hermelin, die Mäuse auch in ihren Verstecken erbeuten. Das Mauswiesel ist das kleinste Raubtier Europas, es ist so schlank gebaut und so wendig, dass es den Mäusen bis in ihre Gänge und unterirdischen Wohnkammern folgen kann.

 
Aquarell/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Man könnte annehmen, die Mauswiesel und ihre größeren Verwandte die Hermeline, würden die Mäuse in ihrem Wohngebiet ausrotten. Das tun sie natürlich nicht. Denn diese kleine Raubtiere unterliegen den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie die Mäuse: Sie brauchen sehr viel Nahrung, um ihren Körper warmhalten zu können. Der schlanke Körperbau verursacht hohe Wärmeverluste, das schnelle Laufen verschlingt zudem ein Mehrfaches an Energie. Solche „Hochleistungskörper“ sind dement-sprechend anspruchsvoll. Geht die Fangquote zurück, muss das Mauswiesel entweder abwandern und einen nahrungsreicheren Raum suchen oder verhungern. Mauswiesel befinden sich daher fast dauernd, oft auch nachts auf der Jagd. Sie stöbern in Gärten und Abfallhaufen, in Heuschobern, Scheunen und Hecken; sie versuchen sogar Kaninchen zu bezwingen, was ihnen bei ihrer geringen Größe allerdings selten gelingt.
Sie springen in kurzen Sätzen von 12 – 30cm, richten sich immer wieder sichernd auf und lassen sich mit dem „Mäusepfiff“ leicht anlocken. Oft folgen sie bestimmten Jagdrouten; sie verhalten sich sehr territorial, das heißt sie bleiben ortstreu wenn es ihnen nicht an Nahrung mangelt. Die Reviere der Männchen bleiben von denen der Weibchen getrennt. Bei einer hohen Wühlmausdichte von 100 bis 500 Stück je Hektar schrumpfen die Reviere auf 1-5 Hektar, bei einer geringeren von etwa 20- 40 Stück je Hektar dehnen sie ihre Reviere aus. Das Mauswiesel hält keine Winterruhe. Mit seiner Beweglichkeit kann das Mauswiesel auch bestens Steinhaufen nach fressbarem durchstöbern. Das schlanke Tier beherrscht neben dem Schwimmen noch eine weitere Disziplin: seine scharfen Krallen ermöglichen ein geschicktes Klettern. So überrascht es gerne Tiere, die in Baumhöhlen übernachten. Dort werden auch richtige Vorratskammern angelegt und mit toten Mäusen gefüllt. Als Höhlen wählen Wiesel oft Maulwurfsbauten aus. Keine Frage, dass der Hausherr vorher aus dem Verkehr gezogen wird. Doch was wäre das für eine Natur, in welcher der Maulwurf keine Feinde hätte? Für jede Art gibt es im Gefüge der Natur einen Platz, jedoch ohne Garantie auf ein konkurrenzfreies Dasein.