Posts

Es werden Posts vom Juni, 2013 angezeigt.

Sommer im Trippstadter Schlosspark

Bild
Alle Fotos von Ute Knieriemen-Wagner

Meditatives Wandern - Die Magie des Gehens

Bild
Von Hans Wagner


Meditatives Wandern ist nichts anderes als Meditation im Gehen. Diese Technik ist nicht modern, sondern eigentlich schon recht alt. Die Zen Mönche Japans benutzten dafür den Ausdruck Kinhin und die Taoisten im alten China gebrauchten die Wörter WuWei dafür, was in etwas bedeutet – „Kein Handeln wider die Natur“. Ein buddhistischer Mönch sagte einmal: „das wahre Wunder besteht nicht darin, auf dem Wasser zu wandeln, sondern auf der Erde zu gehen“.
Ich habe meditatives Wandern viele Jahre geübt bevor ich mir erlaubte diese Technik an andere weiter zu geben! Und ich muss gestehen, ich übe immer noch! Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie viel mehr laufen als sie selbst annehmen, weil sie einfach nicht bewusst gehen!
Was ist also der Schwerpunkt beim meditativen Wandern? Es ist unsere Aufmerksamkeit. Wenn unser Schwerpunkt in unserem Kopf liegt, dann schweifen wir ab. Wir sind nicht wachsam, nicht voll konzentriert auf den Augenblick! Verlagern wir unseren Schwer…

Kinderstube in den Alteichen - der Hirschkäfer

Bild
Von Hans Wagner


Einst waren Hirschkäfer in Mitteleuropa so häufig, dass jedes Kind die Geweihe der gestorbenen Tiere sammeln konnte. Heute sieht man den „Schröter“, wie der Hirschkäfer auch noch genannt wird, höchst selten! Er musste sogar in die „Rote Liste der gefährdeten Tierarten“ aufgenommen werden. Da man heute in den Wäldern wieder mehr Altholz und vermodertes Stammholz vorfindet, hat auch der Hirschkäfer eine größere Chance zu überleben. Das Männchen kann bis zu acht Zentimeter groß werden, das Weibchen errecht immerhin die halbe Größe. Unverwechselbar sind die Männchen mit ihrem ausdruckvollen Geweih! Dieses „Geweih“ ist eigentlich der verlängerte Oberkiefer, mit dem der Käfer hundertmal so viel bewegen kann wie er wiegt! Exemplare mit einem kleineren Geweih werden der Gattung „capreolus“ zugeordnet, was übersetzt „Rehgeweih“ heißt.
Hat ein Weibchen an einer Eiche eine Stelle gefunden wo Saft austritt, so leckt es von diesem Saft und verspritzt Kot. Damit lockt sie die Männchen…