Freitag, 8. Februar 2013

Wandervorschlag zum Dianarelief und zum Scharderkopf.

Von Stephan Marx



Diese Wanderung ist inspiriert vom vorangegangenen Artikel von Hans Wagner. Er beschreibt mystische Plätze in den Wäldern um Trippstadt, zu denen Sie dieser Wandervorschlag führt. Die Wanderung ist ca. 13 km lang.

Schlosspark Trippstadt - Foto Stephan Marx

Startpunkt ist die Ortsmitte Trippstadts, von wo aus der Wanderweg gelb-grünes Kreuz zur Klug’schen Mühle führt. Wir passieren den Schlosspark und das Köpfchen und wir gelangen zur Burg Wilenstein. Der Abstieg zur Klug’schen Mühle erfolgt über einen schmalen Pfad. Hinter der Gastwirtschaft folgen wir den großen Holzwegweiser in Richtung Finsterbrunnertal. Vorbei am Fischweiherbrunnen, an der Fischzucht und am historischen Unterhammer gelangen wir zur Eisenschmelz.

Klugsche Mühle - Foto Stephan Marx


Fischweiherbrunnen - Foto Stephan Marx

An der Moosalb - Foto Stephan Marx

An der Eisenschmelz - Foto Manfred Walter

Kurz vor Erreichen dieser ehemaligen Produktionsstätte der Trippstadter Eisenwerke geht’s scharf links bergauf über den Pionierweg. Hier haben Pioniere, als sie diesen Weg anlegten, viele Steinmetzarbeiten in den Felsen am Wegesrand hinterlassen. Das Dianarelief liegt versteckt unterhalb des Weges. Ein Hinweis, an einem Felsen rechts am Weg, zeigt die Stelle an. Sie müssen ein wenig klettern, um zur Diana zu gelangen.


Dianarelief am Pionierweg - Foto Manfred Walter


Zurück auf dem breiten Weg wandern wir weiter bergan, bis wir einen breiten, gut ausgebauten Forstweg erreichen. Diesem folgen wir nach links, bis der Wanderweg grüner Balken unseren Weg kreuzt. Wir folgen dem grünen Balken nach rechts und wandern, teilweise recht charmant, später durch einen alten Hohlweg, bergauf. Auf der Höhe angelangt, nehmen wir den dritten Weg nach links. Dieser Weg hat keine Markierung und führt über immer über die Höhe in südöstliche Richtung zum Wanderweg gelbgrünes Kreuz. Das gelbgrüne Kreuz steigt noch einige Meter bergan. Oben an der Kammlinie verlassen wir diesen Weg und gehen nach links und gleich wieder rechts. Von diesem Weg zweigt bald ein schmaler, gepflegter Pfad links ab. Er führt uns auf den Scharderkopf.



Scharderkopf - Fotos Stephan Marx


Wieder zurück auf dem gelbgrünen Kreuz geht’s bergab vorbei an der Amseldell, einem ehemaligen Vergnügungspark. Hier sind noch eine kleine Hütte und einige Gedenktafeln sowie die Anlage einer Kegelbahn zu erkennen. Von einem ehemaligen Irrgarten und einer Parkanlage ist hingegen nichts mehr zu sehen.

Amseldell - Foto Stephan Marx

Weiter über das gelbgrüne Kreuz gelangen wir wieder auf den breiten Forstweg, den wir nach dem Pionierweg schon ein Stück gewandert sind. An dieser recht großen Kreuzung sehen wir einen Baum mit einem Hinweis-schild. Hinter diesem steigen wir zu einem Pfad ab, der uns zu mächtigen Felsen, zu einer einsamen Klause und schließlich hinab zur Moosalb und durch die Karlstalschlucht führt.
Am Ende der Schlucht finden wir die Lokalmarkierung 3, die uns nach links gehend zurück zum Ausgangspunkt führt.
Karlstalschlucht - Foto Stephan Marx

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