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Es werden Posts vom Februar, 2013 angezeigt.

Vorfrühling im Pfälzerwald

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Von Hans Wagner



Hornung nannten ihn die Altvorderen, sein Herz ist die Narrenzeit. Die altdeutsche Wortform Hornung bedeutet „Bastard“ oder „verschnitten“, denn der Februar wurde schon früh mit weniger Tagen als die anderen Monate angesetzt. Wer dem wilden Treiben des Faschings entfliehen will, der sollte in diesen Tagen die Wälder um Trippstadt aufsuchen. In einsamen und idyllischen Waldtälern findet der Wanderer hier Stille und Kontemplation. Ist der Februar mild, finden sich nun die ersten Vorfrühlingsblüher. Bereits Mitte Februar kann man die ersten gelben Blüten des Huflattichs entdecken aber auch den ebenfalls gelben Winterling sowie das Schneeglöckchen und den Märzenbecher. Unter den Bäumen ist es die Hasel, die in diesem Monat mit ihrer Blüte beginnt. Ihr folgen Schwarzerle und Birke. 
Der Februar ist wohl der Monat, in dem wir den Lenz am sehnlichsten herbeiwünschen. Er gehört zwar noch zum Winter, aber dennoch spürt man intensiv, dass der Frühling schon recht nahe ist. Es ist …

Wandervorschlag zum Dianarelief und zum Scharderkopf.

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Von Stephan Marx


Eine naturmystische Wanderung durch die Trippstadter Wälder

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Von Hans Wagner


Der Wald mit seinen großartigen Naturerscheinungen hat für alle nur möglichen Fragen eine Antwort parat. Wenn wir in die Tiefen der Wälder eindringen, überkommt uns da nicht Respekt vor den alten Baumriesen, die hier und da noch zu finden sind? Und so kann es passieren, dass wir uns plötzlich in einer romantischen Welt wiederfinden, dass wir im Wald einen friedvoll in sich ruhenden Erdentag genießen und ihn als eine mütterliche Hülle des Lebens erahnen, als Spiegelung unserer eigenen Empfindungen und Gefühle, als unberührte Natur, die uns den ewigen Rhythmus des „Werden und Vergehens“ erzählt.


In den Wäldern erhalten wir jenen Zuspruch, der uns in unserem Alltagsleben so oft versagt bleibt. Wenn wir durch den Wald wandern, bemerken wir bald, dass hier noch etwas existiert, das sich im Alltagsleben nur noch schwer finden lässt: Sein. In einer von Ellenbogenmentalität geprägten Gesellschaft kann der Wald zu einem Refugium des Seins werden. Schon lange hat sich das Misstrau…