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Zur Geschichte unseres Weihnachtsbaumes

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Von Hans Wagner
„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzet würde…….
Die meisten kennen den Anfang dieser alten Geschichte, als unsere Weihnachtsgeschichte. In jeder Weihnachtsanthologie ist sie enthalten und liegt somit in der Regel unter dem Christbaum. Dabei ist der Weihnachtsbaum noch gar nicht so alt. Sogar noch Anfang des 19. Jahrhunderts war er nur den wenigsten bekannt.
Der allererste Weihnachtsbaum, der urkundlich erwähnt wurde, stand 1539 im Straßburger Münster. Anfang des 17. Jahrhunderts tauchte diese vorchristliche Sitte, zum Fest einen grünen Baum aufzustellen, zum ersten Mal wieder auf. Zunächst im Elsass dann zog der Weihnachtsbaum langsam in die ersten Bürgerhäuser von Zürich, München und Wien ein. Geschmückte Bäume hat es allerdings schon in Paradiesspielen seit dem Altertum gegeben. Ein Kupferstich Lucas Cranachs von 1509, „die Buße des heiligen Chrysostomus“, zeigt eine mit Lichtern und Sternen geschmückte T…

Unser Tipp: Romantische Waldweihnacht in Johanniskreuz am 14. und 15. Dezember 2013

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Infoflyer mit Busverbindungen erhältlich bei der Tourist Info Trippstadt! Romantische Waldweihnacht Johanniskreuz 2013Samstag, 14. (14 – 20 Uhr) und Sonntag, 15. Dezember (10 – 18 Uhr)
Weihnachten und Wald... …das gehört in unserer Kultur einfach zusammen, finden Sie nicht auch? Und um dies ganz ursprünglich zu erleben, lohnt sich am 3. Advent ein Besuch im Herzen des Pfälzerwaldes, in Johanniskreuz. Beim Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit warten 70 Stände mit herzhaften und süßen Leckereien sowie regionaltypischer Handwerkskunst aus dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auf die Gäste. Speziell für Kinder gibt es Ponyreiten, Aktionen am Lagerfeuer, eine Bastelstube und ein Karussell. Und natürlich darf Glühwein - bei uns in Bio-Qualität und aus dem rustikalen Pfälzer Mini-Urschoppen - nicht fehlen. Für die musikalische Einstimmung auf das Fest sorgen Blechbläser und Alphörner. In der Dunkelheit ist der Markt mit Fackeln und Feuern beleuchtet und am Samstagabend zeigen Feuerakro…

Auch die Tourist Info ist schon weihnachtlich geschmückt!

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Am Freitag ist Nikolaustag! Wir haben uns das Warten mit selbstbemalten Nikoläusen und Weihnachtsdeko verkürzt! Vielleicht findet der echte Nikolaus ja noch den Weg zu uns!!

Im Zwiegespräch mit den Bäumen

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von Ute Knieriemen-Wagner



Jetzt im Übergang zum Winter spricht der Wald mit all seiner Stille zu uns, er schenkt uns Ruhe und lässt uns die Energie auftanken, die wir brauchen um in der manchmal hektischen Vorweihnachtszeit zu bestehen! 
Im Zwiegespräch mit den Bäumen erlangen wir verlorene Kraft zurück. Zu jeder Jahreszeit haben Bäume eine besondere Ausstrahlungskraft, jetzt im Winter, wenn Sie ohne Laub dastehen lässt sich Ihre Seele besonders gut erkennen. Die knorrige Rinde und die filigranen Äste die zum Himmel streben. Besonders schön sind die verschlungenen Wurzeln, bemoost schlängeln sich sich wie Echsen zwischen Steinen und Laub dahin. Auch Fichten und Tannen, die ewig Grünen, strahlen noch immer. Wie verzaubert stehen sie da wenn der Rauhreif oder erster Schnee wie kleine Diamanten in Ihren Wipfeln funkelt.
Verzaubert ist die Trippstadter Landschaft, sie wirkt erstarrt, doch unter der Oberfläche pulsiert das Leben weiter. 

Die Wälder schweigen“ von Erich Kästner: Die Seele wird…

Wandervorschlag - Rundwanderweg 3 mit Besuch der Amseldell

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Tiere des Trippstadter Waldes – Der Baummarder

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Von Hans Wagner

Wenn sich die Nacht über den Wald legt, zieht der Baum- oder Edelmarder auf Raub aus. Gegenüber seiner Zwillingsart, dem Steinmarder bevorzugt der Baummarder große, geschlossene Wälder mit Altbaumbestand. Solche ausgedehnte Waldungen bieten ihm genügend Schlupfwinkel. Bei Tage sieht man ihn höchst selten, er ist dämmerungsaktiv. 


Am liebsten sind ihm Mischwälder mit altem Baumbestand und dichtem Unterholz, wo sich Mäuse und Kleinvögel in reicher Zahl vorfinden. An Ästen, Baumstümpfen, Steinen und Erdhügeln setzt der Marder mit einem stark übelriechenden Sekret, dass er aus zwei Analdrüsen hervor drückt, sogenannte Duftmarken ab, mit denen er sein Revier abgrenzt und seinen Wechsel markiert. Der Baummarder hat ein kastanien- bis dunkelbraunes Fell und einen gelblichen Kehlfleck. Beim Steinmarder ist dieser Kehlfleck eher weiß. Außerdem ist der Baummarder größer als der Steinmarder. Seinen Unterschlupf sucht er sich in hohlen Bäumen, in verlassenen Krähen-, Greifvogel- un…

Traditioneller Martinsumzug am 15. November 2013

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Eine schöne Geschichte zum Thema St. Martin finden Sie auf unserem Blog hier!

Unter Herbstbäumen

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von Hans Wagner Der naturkundige Wanderer kennt die Stimmung, wenn im Herbst am Morgen der Nebel noch Tal und Hügel, Wälder und Fluren wie mit einem feinen Schleier verhüllt, den die heraufsteigende Sonne allmählich durchdringt und auflöst. Millionen von Spinnweben funkeln in Gebüsch und Bäumen und verzaubern die Landschaft. Es ist die Zeit der gedämpften Farben und des mystischen Lichts. 



Die letzten Zugvögel werden unruhig, weil es bald auf große Reise geht. Auf den Feldfluren ist nun Ruhe eingekehrt und am Waldrand reifen die schwarzen Schlehen, warten auf den ersten Frost, der etwas Süße in sie senkt. Die letzten Früchte des Holunders funkeln in der Sonne und die überreifen Brombeeren laden zum Verweilen ein. Ein letztes Mal verwöhnt uns die Natur mit ihrer herbstlichen Fülle. Mensch und Tier wissen, dass nun bald die dunkle Jahreszeit Einkehr hält und wollen ein letztes Mal von der Natur verwöhnt werden.
Im Wald erscheint uns nun die Stille noch intensiver, als wir sie im Hochsomme…

Von Wirten und Unwirten im Pfälzerwald - von Hans Wagner

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Wenn die Pilze aus dem Trippstadter Waldboden "schießen", ist zumeist Spätsommer oder Herbst. Viele Pilze gedeihen auch das ganze Jahr über, manche sogar im Winter unter Schnee und Eisdecke. Für Pilzsammler scheint es so als ob Pilze dann am besten gedeihen, wenn die Waldbäume zu ruhen beginnen. Eng ist die Verbindung zwischen Baum und Pilz und die Botaniker nennen solche Beziehungen Symbiose. Die Schwammflocke der Pilze verwächst mit dem Wurzelgeflecht eines Baumes. In dieser Beziehung bietet der Baum dem Pilz die benötigten Nährstoffe. Die beiden betreiben sozusagen eine Versorgungsgemeinschaft. Die mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren Pilzfäden lassen ein regelrechtes Geflecht um die Saugwurzeln der Bäume entstehen. Beim Steinpilz messen diese Wurzelfäden ungefähr 100 Kilometer. Der Pilz vermag die meist mineralischen Stoffe pflanzlichen und tierischen Ursprungs leichter aufzuschließen und tritt sie als Mineralsalze, Stickstoff und Phosphor an die Baumwurzeln ab. Der Ba…

Ernte der diesjährigen Holzkohle

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Nach drei langen und anstrengenden Wochen haben die Köhler den Meiler geöffnet um die Holzkohle zu ernten. Hier einige Fotos von der Ernte!

Abbau Kohlenmeiler und Ernte der Holzkohle

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Abbau ist heute, 27.09.2013 ab 14.00 Uhr und morgen, Samstag, 28.09.2013 ab 9.00 Uhr. Helfer sind willkommen! Wir freuen uns über alle die gerne mithelfen möchten die Holzkohle zu ernten!


Hans Wagner - Der schwarze Holunder

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Der "Gemeine oder Schwarze Holunder", Sambucus nigra wird auch als "Flieder oder Holler" bezeichnet. Er bildet bis zu 8 m hohe, 20 – 30 cm dicke Bäume mit wohlgeformter, runder Krone und bogenförmig nach unten geneigten Ästen. Seine bis zu 30 cm langen, unpaarig gefiederten Blätter sind in der Jugend leicht bräunlich angelaufen. Die Zahl der Fieder beträgt 3 - 7, sie sind fein gesägt und zugespitzt. Die Blüten sind klein, gelbweiß, erscheinen im Juni und sind durch rundliche Zipfel und gelbe Staubbeutel ausgezeichnet. Sie stehen in reichblütigen, endständigen Ebensträußen mit fünf Hauptzweigen aufrecht. Nach langsamer dunkelrot Färbung der Fruchtstiele hängen diese herab und tragen schwarzrötliche Steinfrüchte mit rotem Inhalt. Das Mark der Zweige ist weiß. Der schwarze Holunder bewohnt fast ganz Europa. Er wird viel von Vögeln verbreitet und findet sich in Hecken als Unterholz, in lichtreichen Wäldern, auf feuchtem, humusreichem Boden. Er ist eine Pflanze der Eben…