Sonntag, 22. Dezember 2013

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Wünschen Ihnen die Mitarbeiter der Tourist Info Trippstadt!
Ute Knieriemen-Wagner und Stephan Marx

Weihnachten auf Burg Wilenstein bei Trippstadt - Aquarell/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Zur Geschichte unseres Weihnachtsbaumes

 Von Hans Wagner

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzet würde…….

Die meisten kennen den Anfang dieser alten Geschichte, als unsere Weihnachtsgeschichte. In jeder Weihnachtsanthologie ist sie enthalten und liegt somit in der Regel unter dem Christbaum. Dabei ist der Weihnachtsbaum noch gar nicht so alt. Sogar noch Anfang des 19. Jahrhunderts war er nur den wenigsten bekannt.

Der allererste Weihnachtsbaum, der urkundlich erwähnt wurde, stand 1539 im Straßburger Münster.
Anfang des 17. Jahrhunderts tauchte diese vorchristliche Sitte, zum Fest einen grünen Baum aufzustellen, zum ersten Mal wieder auf. Zunächst im Elsass dann zog der Weihnachtsbaum langsam in die ersten Bürgerhäuser von Zürich, München und Wien ein. Geschmückte Bäume hat es allerdings schon in Paradiesspielen seit dem Altertum gegeben. Ein Kupferstich Lucas Cranachs von 1509, „die Buße des heiligen Chrysostomus“, zeigt eine mit Lichtern und Sternen geschmückte Tanne, allerdings steht sie in der freien Natur, zwischen anderen Bäumen.
Diese neue und doch „alte Mode“, breitete sich rasch aus, so dass sich die Kirche schnell etwas überlegen musste, um diesen heidnischen Brauch in ihre Kirchenlehre zu integrieren. Es ist sogar noch die Rede eines damaligen Professors der Universität Straßburg erhalten, der die Bürger aufforderte mit solch „heidnischem Brauchtum“ zu brechen. Doch der Weihnachtsbaum trat seinen Siegeszug in die Wohnzimmer an. Dazu gibt es eine Beschreibung aus dem Jahre 1606:
Auff Weihnachten richtet man Dannenbäum zu Strasburg in den Stuben auff, daran hencket man roßen aus vielfarbigem papier geschnitten, Aepfel, Obladen, Zischgold, Zucker. Man pflegt darum ein viereckig ramen zu machen…“
1765 beschreibt der junge Student Goethe einen Weihnachtsbaum, der im Hause der Mutter von Theodor Körner in Leibzig aufgestellt war: „…mit allerlei Süßigkeiten war er behangen, darunter Lamm und Krippe mit einem zuckernem Christkind. Davor stand ein Tischchen mit Pfefferkuchen für Kinder“.
Über ganz Deutschland hat sich der Brauch aber erst 1870/71 verbreitet. Im deutsch/französischen Krieg ordnete König Wilhelm I. große Mengen von Weihnachtsbäumen für seine Soldaten an der Front an. Den Soldaten gefiel dies so gut, dass sie, wieder zuhause, zum Fest einen Christbaum aufstellten

Heute ist dieser Brauch Teil unserer Kultur und niemand, weder alt noch jung, weder arm noch reich, weder gläubig noch ungläubig, kann sich diesem Zauber entziehen, der uns alle um die Weihnachtszeit in seinen Bann zieht.
Auf den meisten öffentlichen Plätzen stehen dann festlich geschmückte und in der Dunkelheit leuchtende Tannen oder Fichten, um die Vorbeieilenden zu grüßen und an die Notwendigkeit zu erinnern einmal innezuhalten.
Wer möchte dieses Fest ohne einen leuchtenden Weihnachtsbaum verbringen, der in den dunkelsten Tagen des Jahres Licht in unsere Häuser und Herzen bringt!

Zeichnung/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Montag, 9. Dezember 2013

Unser Tipp: Romantische Waldweihnacht in Johanniskreuz am 14. und 15. Dezember 2013



 Infoflyer mit Busverbindungen erhältlich bei der Tourist Info Trippstadt!

 

Romantische Waldweihnacht Johanniskreuz 2013

Samstag, 14. (14 – 20 Uhr) und Sonntag, 15. Dezember (10 – 18 Uhr)

Weihnachten und Wald...
…das gehört in unserer Kultur einfach zusammen, finden Sie nicht auch? Und um dies ganz ursprünglich zu erleben, lohnt sich am 3. Advent ein Besuch im Herzen des Pfälzerwaldes, in Johanniskreuz. Beim Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit warten 70 Stände mit herzhaften und süßen Leckereien sowie regionaltypischer Handwerkskunst aus dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auf die Gäste. Speziell für Kinder gibt es Ponyreiten, Aktionen am Lagerfeuer, eine Bastelstube und ein Karussell. Und natürlich darf Glühwein - bei uns in Bio-Qualität und aus dem rustikalen Pfälzer Mini-Urschoppen - nicht fehlen. Für die musikalische Einstimmung auf das Fest sorgen Blechbläser und Alphörner. In der Dunkelheit ist der Markt mit Fackeln und Feuern beleuchtet und am Samstagabend zeigen Feuerakrobaten ihre Kunst. Damit der Besuch der Waldweihnacht stressfrei bleibt, wird für die Anreise die Benutzung unserer in kurzem Takt verkehrenden Pendelbusse empfohlen (Fahrpläne zum Herunterladen: www.hdn-pfalz.de)

Foto Haus der Nachhaltigkeit Johanniskreuz





Wanderung zur Romantischen Waldweihnacht
Viele (Wander-) Wege führen nach Johanniskreuz. Und die Romantische Waldweihnacht ist ein schöner Anlass, sich auf den Weg nach Johanniskreuz zu machen.


Foto Haus der Nachhaltigkeit

Der neue Pfälzer Waldpfad verläuft durchs Moosalbtal mit einem allerdings recht charmanten Anstieg von der Moosalbquelle hoch zum Johanniskreuz – im Winter und bei ungünstigen Wetterbedingungen nicht immer ratsam. Der Rundwanderweg über Neuhof mit einem langen Anstieg ist auch bei nicht ganz so gutem Wetter oder sogar bei Schnee eine Möglichkeit.
Mein Favorit ist aber der Wanderweg „Gelbgrünes Kreuz“. Er ist nicht nur der kürzeste Weg aus der Ortsmitte nach Johanniskreuz, sondern der Anstieg nach der Sägmühle ist über einen schönen Pfad recht angenehm. Einmal auf der Höhe angekommen, geht es durch abwechslungsreiche Wälder. Für die sechseinhalb Kilometer lange Strecke braucht man ca. eineinhalb bis zwei Stunden. Für den Rückweg bieten sich die Shuttlebusse an. Vor allem wenn es etwas später und vielleicht sogar schon dunkel geworden ist. Denn gerade in den Abendstunden entwickelt die romantische Waldweihnacht ein ganz besonderes Flair, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Auch die Tourist Info ist schon weihnachtlich geschmückt!

Fotos Ute Knieriemen-Wagner u. Stephan Marx

Am Freitag ist Nikolaustag! Wir haben uns das Warten mit selbstbemalten Nikoläusen und Weihnachtsdeko verkürzt! Vielleicht findet der echte Nikolaus ja noch den Weg zu uns!!

Freitag, 29. November 2013

Im Zwiegespräch mit den Bäumen

von Ute Knieriemen-Wagner



Jetzt im Übergang zum Winter spricht der Wald mit all seiner Stille zu uns, er schenkt uns Ruhe und lässt uns die Energie auftanken, die wir brauchen um in der manchmal hektischen Vorweihnachtszeit zu bestehen! 

Im Zwiegespräch mit den Bäumen erlangen wir verlorene Kraft zurück. Zu jeder Jahreszeit haben Bäume eine besondere Ausstrahlungskraft, jetzt im Winter, wenn Sie ohne Laub dastehen lässt sich Ihre Seele besonders gut erkennen. Die knorrige Rinde und die filigranen Äste die zum Himmel streben. Besonders schön sind die verschlungenen Wurzeln, bemoost schlängeln sich sich wie Echsen zwischen Steinen und Laub dahin. Auch Fichten und Tannen, die ewig Grünen, strahlen noch immer. Wie verzaubert stehen sie da wenn der Rauhreif oder erster Schnee wie kleine Diamanten in Ihren Wipfeln funkelt.

Verzaubert ist die Trippstadter Landschaft, sie wirkt erstarrt, doch unter der Oberfläche pulsiert das Leben weiter. 


Die Wälder schweigen“ von Erich Kästner:
Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden...


Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Freitag, 22. November 2013

Wandervorschlag - Rundwanderweg 3 mit Besuch der Amseldell



 Von Stephan Marx
Wer zur Amseldell wandern möchte, kann dies mit einer Wanderung auf dem Trippstadter Rundweg mit der Nummer 3 machen.
Aus der Ortsmitte wandern Sie über einen kleinen Weg links an der Kreissparkasse vorbei in Richtung Warmfreibad. Durch die Hasengasse und ein kurzes Stück an der K53 entlang erreichen Sie den Kreisel vor Langensohl. Biegen Sie hier nach links in Richtung Wilensteinerhof ab und überqueren Sie gleich die Straße, um auf der anderen Straßenseite über einen Wiesenweg ins Winzertal hinab zu steigen.


Dem Talweg folgen Sie bis zur Klug’schen Mühle und nach dem Überqueren der Moosalb dürfen Sie den Einstieg nach rechts zur Amseldell nicht verpassen. Ein schmaler Pfad, zu Beginn über Steintreppen, führt den Hang hinauf bis zu einer größeren Wegekreuzung. Hier ist nun der Abstecher zur Amseldell möglich. Verlassen Sie den Rundwanderweg 3 und folgen Sie der Markierung gelbgrünes Kreuz. Nach ca. 400 Metern erreichen Sie die Amseldell. Der Platz lädt zum Verweilen ein. Noch gut erkennbar sind die Kegelbahn, der Standort eines Irrgartens und eines Wildholzpavillons.





Fotos Stephan Marx


Zurück zum Rundwanderweg 3 gelangen Sie über denselben Weg bis zu der größeren Wegekreuzung. Nach rechts führt der weitere Verlauf des Rundweges 3 oberhalb der Karlstalschlucht entlang, immer wieder mit schönen Blicken hinab ins Tal. Nach der Querung des Karlstals am oberen Ende halten Sie sich links und nach der Überquerung der beiden Landstraßen führt Sie der Kussweg zurück zur Ortsmitte Trippstadt.
Diese Wanderung ist etwa 7,5 Kilometer lang. Planen Sie dafür etwa 2 Stunden Gehzeit ein. Schön ist diese Tour an trockenen und sonnigen Herbsttagen.

Dienstag, 19. November 2013

Tiere des Trippstadter Waldes – Der Baummarder




Von Hans Wagner


Wenn sich die Nacht über den Wald legt, zieht der Baum- oder Edelmarder auf Raub aus. Gegenüber seiner Zwillingsart, dem Steinmarder bevorzugt der Baummarder große, geschlossene Wälder mit Altbaumbestand. Solche ausgedehnte Waldungen bieten ihm genügend Schlupfwinkel. Bei Tage sieht man ihn höchst selten, er ist dämmerungsaktiv. 


 
Der Baummarder von der Amseldell - Zeichnung/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Am liebsten sind ihm Mischwälder mit altem Baumbestand und dichtem Unterholz, wo sich Mäuse und Kleinvögel in reicher Zahl vorfinden. An Ästen, Baumstümpfen, Steinen und Erdhügeln setzt der Marder mit einem stark übelriechenden Sekret, dass er aus zwei Analdrüsen hervor drückt, sogenannte Duftmarken ab, mit denen er sein Revier abgrenzt und seinen Wechsel markiert.
Der Baummarder hat ein kastanien- bis dunkelbraunes Fell und einen gelblichen Kehlfleck. Beim Steinmarder ist dieser Kehlfleck eher weiß. Außerdem ist der Baummarder größer als der Steinmarder.
Seinen Unterschlupf sucht er sich in hohlen Bäumen, in verlassenen Krähen-, Greifvogel- und Taubennestern, in den Kobeln der Eichhörnchen, in Holzstößen und in größeren Vogelnistkästen. Für seine Jagdzüge durch die Wälder ist er bestens ausgerüstet. Der Baummarder ist ein wendige Kletterer und in dieser Hinsicht den meisten anderen europäischen Säugetieren überlegen. Er springt mit bis zu vier Meter weiten Sätzen durch die Baumkronen, läuft die Stämme hinauf und kopfüber wieder herab, fast so als ob er sich auf dem Boden bewegen würde. Er besitzt eine sehr gelenkige Wirbelsäule und keine Schlüsselbeine. Daher kann er sich durch enge Löcher winden und praktisch aus jeder Stellung plötzlich abspringen. Dies kommt ihm natürlich bei der Jagd bestens zu statten. Da er absolut furchtlos ist, wird er allen Waldsäugern, bis hin zum Jungreh gefährlich! Natürlich auch den Vögeln, sie und Eichhörnchen zählen zur Lieblingsbeute. Doch auch Bilche, wie Siebenschläfer und Haselmaus müssen sich vor dem Baummarder in acht nehmen, genau wie Mäuse. Bei größeren Säugern, wie Hase und Kaninchen verbeist er sich im Genick und versucht dem Beutetier mit den Hinterbeinen kräftige Stöße zu versetzen, um ihm die Halswirbel zu brechen. Auch die Vögel verschont er nicht, die er mit seinen Pranken sogar aus den Nistkästen zu ziehen versucht. Meistens frisst unser Edelmarder zuerst den Kopf seines Beutetieres, weil ihm das lecithinreiche Gehirn besonders zu schmecken scheint. Aber auch Insekten verschmäht er nicht und im Sommer und Herbst labt er sich ausreichend an Obst, Beeren, Bucheckern und Haselnüssen, Auch Hummel- und Wespennester stehen auf seinem Speiseplan.

Baummarder halten keinen Winterschlaf, durch ihr dickes Fell sind sie bestens geschützt. Außerhalb der Paarungszeit leben die sie als Einzelgänger. In den Monaten Juni bis August, vor allem im Juli, werden sie besonders lebhaft und unruhig. Die Paarungszeit zieht sie ganz in ihren Bann. Die Mardermännchen hetzen dann die Weibchen stundenlang durch den Wald. Durch eine Verzögerung der Keimentwicklung wird nach der Paarung die Tragzeit der weiblichen Baummarder hinausgezögert und die Jungen kommen erst im April zur Welt. Die Jungtiere bleiben bis zum nächsten Frühling bei der Mutter. Ab dem zweiten Lebensjahr sind sie dann geschlechtsreif. Baummarder haben außer dem Fuchs, kaum noch natürliche Feinde. Sie können bis zu 12 Jahre alt werden. Aber meist sterben sie vorher durch Bejagung, an einer Krankheit oder werden im Straßenverkehr getötet.



Der Baummarder von der Amseldell

Von Hans Wagner
Wenn sich die Dämmerung wie Nebel zwischen die Bäume bei der Amseldell legt, verlässt der Baummarder seinen Unterschlupf, in einer Höhle der alten knorrigen Traubeneiche und geht auf die Jagd. Er klettert kopfüber den dicken, starken Stamm hinunter, springt einige Sätze durch raschelndes Buchenlaub, steckt immer mal wieder seine Nase in ein Bodenloch und hebt sie witternd hoch. Dann setzt er an einem morschen Baumstumpf und auf den mit Porlingen bewachsenen Buchenstämmen, die hier liegen, seine Duftmarke ab.
Nachdem er auf diese Weise seinen Wechsel und Pass markiert hat, der schon von Mardergenerationen vor ihm eingehalten wurde, setzt er seinen Weg fort. Mit einem Male hält er inne, weil sein scharfes Gehör ein ihm bekanntes Geräusch wahrgenommen hat. Sofort ortet er woher das Geräusch stammt. Schnell wie ein Blitz springt er zu, reißt die Spitzmaus aus dem Laub und verschlingt sie gierig. Hinter der alten Amseldellhütte, wo ein Unwetter einige Fichten zusammengedrückt hat, windet sich der Marder schlangengleich durch Dickicht und Unterwuchs der Bäume. Durch enge Löcher, unter herausgerissenen Wurzeln hindurch. Es gibt kaum einen Spalt, durch den er sich nicht geschickt hindurch zwängen kann. Hoch oben beim Scharderkopf, wo jetzt der Vollmond auf die mystischen Steingebilde fällt, schnappt er einen Nachtfalter. Am alten Fuchsbau verweilt er einige Zeit am Himbeergebüsch und frisst von den süßen Früchten, dann zieht er hungrig weiter. Im Morgengrauen, als er schon in seinen Schlupfwinkel bei der alten Eiche zurückkehren will, entdeckt er ein Eichhörnchen. Als dieses den Marder erkennt, klettert es in Schraubenwindungen eine alte Fichte hoch. Dann springt es von einer Baumkrone zur nächsten, der Marder immer hinterher. Aufwärts und abwärts geht die Jagd. Schließlich springt das Eichhörnchen mit einem mutigen Satz ins Leere. Diesen Luftsprung kann der Marder nicht nachmachen. Das Eichhörnchen verschwindet in einem Versteck und der Jäger pirscht hungrig weiter. Noch bevor die Sonne aufgeht hat er seinen Unterschlupf an der Amseldell erreicht. Hier verschläft er den Tag und träumt von der nächsten Jagd.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Unter Herbstbäumen



von Hans Wagner
Der naturkundige Wanderer kennt die Stimmung, wenn im Herbst am Morgen der Nebel noch Tal und Hügel, Wälder und Fluren wie mit einem feinen Schleier verhüllt, den die heraufsteigende Sonne allmählich durchdringt und auflöst. Millionen von Spinnweben funkeln in Gebüsch und Bäumen und verzaubern die Landschaft. Es ist die Zeit der gedämpften Farben und des mystischen Lichts. 

Am Ziegelbrunnen/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


Trippstadter Landschaft - Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Die letzten Zugvögel werden unruhig, weil es bald auf große Reise geht. Auf den Feldfluren ist nun Ruhe eingekehrt und am Waldrand reifen die schwarzen Schlehen, warten auf den ersten Frost, der etwas Süße in sie senkt. Die letzten Früchte des Holunders funkeln in der Sonne und die überreifen Brombeeren laden zum Verweilen ein. Ein letztes Mal verwöhnt uns die Natur mit ihrer herbstlichen Fülle. Mensch und Tier wissen, dass nun bald die dunkle Jahreszeit Einkehr hält und wollen ein letztes Mal von der Natur verwöhnt werden.

Im Wald erscheint uns nun die Stille noch intensiver, als wir sie im Hochsommer empfunden haben. Jene, die Altmutter Natur lieben, zieht es nun wie unter einem Zwang hinein in die Wälder, ihre Geheimnisse und Schönheiten aufsuchend. Man fühlt in sich Momente, in denen man spürt, dass wir mit dieser erhabenen Natur verwandt sind.

Der Schrei des Habichts in den Lüften, das plötzliche Aufbrechen von Wild im Gebüsch, das Schimpfen des Eichhörnchens vom Baum herab oder das einsame Fallen einer Eichel erscheinen uns wie ein Gebet, das Mutter Natur zu uns spricht. Der ganze Wald spricht zu uns in seiner großen Stille.
Indem wir ihm zu hören, schauen wir in uns selbst hinein. Ist uns die Natur eine Mutter, so ist der Wald uns Vatergestalt, seine Bäume sind uns Brüder und die verwunschenen Weiher sind uns Schwestern.

Fern vom Getöse der Menschen erwartet uns im Wald reine Beschaulichkeit.
Kurz ist der „Goldene Oktober“, der ein einziger Herbststrauß zu sein scheint. Kommt der Wanderer durch Buchenwald, versinkt er bis zu den Knöcheln im sanften Laub.



Alte Eiche am Schlosspark - Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


In einem Laubwald dauert es mitunter bis zu fünf Jahre, bis ein Buchenblatt als solches nicht mehr zu erkennen ist. Bis dahin geht es in Teilen durch Dutzende von Mägen der sogenannten Zersetzer. Also von Tieren, die vom „Abfall“ der Natur leben. Im Laubwald fallen jährlich pro Hektar vier Tonnen Pflanzenmasse an, die es zu verwerten gilt. Mutter Natur bewältigt diese Mengen mit einem Heer von hungrigen Mäulern. Die Erstverwerter der Laubstreu sind Spring-schwänze, Asseln, Milben, Regenwürmer und Tausendfüssler. Diese kleinen Bodentiere können jedoch die pflanzlichen Reststoffe nur durchlöchern. Das weitere Zerkleinern obliegt winzigen Bodenbewohnern, die insgesamt noch einmal das Hundertfache der Regenwürmer auf die Waagschale bringen. Diese Mikrowelt ist mit mehreren Milliarden Tieren pro Quadratmeter so groß, dass sie der Mensch bisher kaum erfassen und bestimmen kann. Diese Winzlinge stellen das Bindeglied zwischen der toten Pflanzenmaterie und den größeren Zersetzern der Streu dar. Einige wenige aus diesem Mikrokosmos sind in der Lage, die schwer verdaulichen Teile wie Zellulose und Lignin zu knacken. Sie besitzen hierfür Enzyme, über die nur wenige Abfallverwerter verfügen. Anschließend machen sich Mikroorganismen über den Nahrungsbrei her. Sie verdauen ihren eigenen Kot mit den darauf lebenden Kleinstlebewesen. Die Energieausbeute erhöht sich damit um mehr als das Doppelte. Entgegen der Welt der Menschen kann die Natur ihre „Abfallprobleme“ äußerst nachhaltig regeln.

Es hat etwas Tröstliches an sich, im Herbst durch den bunten Buchenwald zu wandern. Der Dichter Sepp Skalitzky hat es uns vor einem halben Jahrhundert in den schönen Versen mitzuteilen versucht.

Das letzte Blatt, ein strahlender Gedanke,
schließt ihm die Welt der schönen Träume auf,
vertönt als Scheidegruß des wachen Lebens
im Abendwind, der Gottes Harfen schlägt.

Ich bin ein Blatt, nur an dem Weltenbaume,
bin das Geringste, das der Schöpfer löst
mit seinem Atem, der das Leben lieh,
als Brücke in die ewigen Gefilde.
Es ist so tröstlich wenn die Blätter fallen.
An den zwei Steinen- Blick zum Wilensteinerhof/Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Es sind nicht nur die Buchen, die im Herbst in purpurner Farbe zu brennen scheinen. Der wilde Kirschbaum entfaltet um diese Jahreszeit eine üppige Strahlkraft. Erfreut er im Frühling das Herz des Wanderers mit seinen schneeweißen Blüten, so wirkt nun das Rot seines Herbstkleides fast magisch auf uns ein. Aber auch ein Nadelbaum wirft seinen Zauber über uns: wie brennende Fackeln stehen die Lärchen am Bergeshang. In den frühen Morgenstunden funkeln tausende von silberfarbenen Spinnweben in den Büschen. Wie versponnene Elfenlocken scheinen die Fruchtstände des Waldweidenröschens ineinander verwoben, wenn man Mitte Oktober durch die Trippstadter Wälder streift.
 
Birke Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagmer

 
Fliegenpilz/Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Die unruhig schlanke Birke in ihrem gelbfarbenen Herbstkleid fällt dem Wanderer besonders auf. In ihrer Nähe befinden sich oft die roten Fruchtknollen des Fliegenpilzes. Beide, Baum und Pilz, sind durch Symbiose verbunden.

An den Abenden ist es nun schon sehr kühl geworden. Ein Blick in den Herbststernenhimmel zeigt uns, dass der Winter bald seinen Einzug hält. Tief im Norden werden schon die ersten Vorboten des Winterhimmels sichtbar, insbesondere in Gestalt des Sternbildes Stier, das zumindest für Mittel- und Nordeuropa bereits vollständig aufgegangen ist. Sein Hauptstern heißt Aldebaran, wie ein großes Juwel funkelt er nun am nächtlichen Sternenhimmel.
Herbstzeit ist Wanderzeit!

Freitag, 18. Oktober 2013

Von Wirten und Unwirten im Pfälzerwald - von Hans Wagner



Wenn die Pilze aus dem Trippstadter Waldboden "schießen", ist zumeist Spätsommer oder Herbst. Viele Pilze gedeihen auch das ganze Jahr über, manche sogar im Winter unter Schnee und Eisdecke. Für Pilzsammler scheint es so als ob Pilze dann am besten gedeihen, wenn die Waldbäume zu ruhen beginnen. Eng ist die Verbindung zwischen Baum und Pilz und die Botaniker nennen solche Beziehungen Symbiose. Die Schwammflocke der Pilze verwächst mit dem Wurzelgeflecht eines Baumes. In dieser Beziehung bietet der Baum dem Pilz die benötigten Nährstoffe. Die beiden betreiben sozusagen eine Versorgungsgemeinschaft. Die mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren Pilzfäden lassen ein regelrechtes Geflecht um die Saugwurzeln der Bäume entstehen. Beim Steinpilz messen diese Wurzelfäden ungefähr 100 Kilometer. Der Pilz vermag die meist mineralischen Stoffe pflanzlichen und tierischen Ursprungs leichter aufzuschließen und tritt sie als Mineralsalze, Stickstoff und Phosphor an die Baumwurzeln ab. Der Baum wiederum gibt seinem Partner vor allem Kohlehydrate ab. Diese kann er dann am besten entbehren, wenn das Sprossenwachstum beendet ist. So wird auch klar, warum zum Ende einer Vegetationsperiode der Bäume, die Saison der Pilze beginnt.


Fotos /Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Ein Knollenblätterpilz geht nur mit Eichen und Buchen eine "Ehe" ein. Der Fliegenpilz liebt die Birke unter ihnen finden wir ihn am häufigsten, er mag aber auch Fichten und Tannen. Der zimtfarbige Milchpilz hält es nur mit den Eichen. Solch symbiotisch lebende Pilze können genau so alt wie ein lebender Baum werden! Ein biblisches Alter also wenn man bedenkt wie alt vor allem Eichen werden können. Der Pilz ist somit ein unverzichtbares Bindeglied im ökologischen Kreislauf und weil dem so ist, geben sie uns einen guten Zustandsbericht von dem Milieu in dem sie leben.

Jeder weiß Heute, dass durch zunehmende Luftbelastung und Übersäuerung unsere Wälder in einem schlechten Zustand sind. Somit auch viele Pilze, namentlich die Sorten, die in Symbiose mit Bäumen leben, einige davon sind stark im Zurückgehen, was ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass unser Wald an Vitalität eingebüßt hat. Der Pilz ist daher ein ausgezeichneter Gradmesser für die Gesundheit seines Umfeldes.

In den 50zigern Jahren gab es in Mitteleuropa ein drastisches Ulmensterben, Auslöser dafür war eine Pilzkrankheit. Wenn der Pilz der Wirtspflanze, auf der er wächst, keinen Vorteil bietet, spricht man von einem Parasiten–Verhalten: Der Pilz stiehlt sich dann Nahrung von seinem Wirt. Dieser kann darunter letztendlich so leiden, dass er abstirbt.
Der Honigpilz, Birkenpilz und Kiefernmörder sind hierfür bekannte Vorbilder, ebenso der bekannte Hallimasch, bei ihm ist das Verhältnis zu seinem Wirtsbaum, das zwischen Räuber und Ausgeraubten.

Doch nicht nur Bäume, auch unsere heimischen Orchideen und verschiedene Flechtarten und Moose sind auf Pilze angewiesen. Als Einzelkämpfer könnten sie überhaupt nicht überleben, nur in der Partnerschaft mit Pilzen haben sie eine Zukunft.


Fotos/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Auch viele Insekten die in Bäumen leben sind auf Pilze angewiesen, so die Larven der Riesenholzwespe. Doch vor allem die Borkenkäfer. In ihrer regelrechten "Vernichtungswut" bedienen sie sich der Arbeit von Pilzen, die der Mutterkäfer in seinem Magen mitbringt und in den Gängen auslegt. Die Pilze treiben Fäden in das Holz und beginnen es zu zersetzen. Die weißen Larven der Käfer leben von den nährstoffreichen Enden der Pilze. Die Larven sind also bestens versorgt, zumal der Mutterkäfer die Exkremente der Jungen aus den Gängen räumt und sogar den Eingang bewacht. Während die Gänge vom Pilz anfänglich noch weiß verfärbt sind, erhalten sie durch die zersetzende Arbeit der Pilze auf Dauer eine schwarze Farbe. Am Schluss fressen die fertigen Käfer  die Pilzkultur restlos auf.
Pilze sind von einem geheimnisvollen Schleier umwoben und noch lange nicht, hat die Wissenschaft ihr wundersames Leben ergründet. 
 

Literaturhinweise:
C.L. Duddington : Baupläne der Pflanzen; suhrkamp TB.
Duddington : Pflanzen als Architekten; suhrkamp TB

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Ernte der diesjährigen Holzkohle

Nach drei langen und anstrengenden Wochen haben die Köhler den Meiler geöffnet um die Holzkohle zu ernten. Hier einige Fotos von der Ernte!
Fotos Ute Knieriemen-Wagner

Freitag, 27. September 2013

Abbau Kohlenmeiler und Ernte der Holzkohle

Abbau ist heute, 27.09.2013 ab 14.00 Uhr und morgen, Samstag, 28.09.2013 ab 9.00 Uhr. Helfer sind willkommen! Wir freuen uns über alle die gerne mithelfen möchten die Holzkohle zu ernten!


Donnerstag, 26. September 2013

Hans Wagner - Der schwarze Holunder



Der "Gemeine oder Schwarze Holunder", Sambucus nigra wird auch als "Flieder oder Holler" bezeichnet. Er bildet bis zu 8 m hohe, 20 – 30 cm dicke Bäume mit wohlgeformter, runder Krone und bogenförmig nach unten geneigten Ästen. Seine bis zu 30 cm langen, unpaarig gefiederten Blätter sind in der Jugend leicht bräunlich angelaufen. Die Zahl der Fieder beträgt 3 - 7, sie sind fein gesägt und zugespitzt. Die Blüten sind klein, gelbweiß, erscheinen im Juni und sind durch rundliche Zipfel und gelbe Staubbeutel ausgezeichnet. Sie stehen in reichblütigen, endständigen Ebensträußen mit fünf Hauptzweigen aufrecht. Nach langsamer dunkelrot Färbung der Fruchtstiele hängen diese herab und tragen schwarzrötliche Steinfrüchte mit rotem Inhalt. Das Mark der Zweige ist weiß. Der schwarze Holunder bewohnt fast ganz Europa. Er wird viel von Vögeln verbreitet und findet sich in Hecken als Unterholz, in lichtreichen Wäldern, auf feuchtem, humusreichem Boden. Er ist eine Pflanze der Ebene, dennoch finden wir ihn in den Alpen bis zu 1200 m Höhe vor. 


 
Zeichnung/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner


 Die Volkskunde und Mythologie besingt den Holunder als heilkräftigen und magischen Baum. Auch die Brüder Grimm haben in ihrem Märchen von der Frau Holle dem Holunder ein Denkmal gesetzt. Der Holunder ist ein uralter Hausbaum, wo er nicht angepflanzt wird, dauert es nicht lange bis er irgendwann da ist und wächst, er sucht förmlich die Nähe der Menschen. Frau Holla oder Holda war eine germanische Haus– und Fruchtbarkeitsgöttin, eine den Menschen wohlgesinnte Gottheit, die Tier und Mensch heilte. Der Holunderbaum ist wegen seiner Heilkräfte eine der bekanntesten Heilpflanzen der Volksmedizin.
Der Name Holunder ist auf Frau Holle zurückzuführen, bereits die Germanen wussten um die große Heilkraft dieser Pflanze. Hier einige Holunderrezepte.

Holundersaft:
Die Beeren werden entsaftet, man kann sie auch mit etwas Wasser weichkochen und über Nacht durch ein Tuch ablaufen lassen. Entweder im Einmachtopf oder  Backofen bei 80 Grad 20 Minuten lang einkochen. 
Den Saft aufkochen und unter Rühren den Zucker dazugeben/ zu 1 Liter Saft kommen 500 g Zucker. Ca. 5 Minuten kochen lassen. Etwas Zimt oder Zitronensaft als Würze dazu und in vorbereitete Flaschen oder Gläser füllen.

Holundermarmelade:
3 kg Holunderbeeren, 1 ½ kg Zucker.
Die Beeren werden mit ein wenig Wasser weichgkocht und durch ein Sieb gedrückt.
Würzen kann man mit Vanille, Zimt, Gewürznelken. Eine Mischung mit Johannisbeeren oder Pflaumen ist auch möglich. Die zerdrückten Beeren aufkochen und den Zucker dazugeben. Auf 3 kg Holunder gibt man 1 ½ kg Zucker. Die Marmelade wird heiß in die vorbereiteten Gläser gefüllt!

Holunderkompott:
3 kg Holunderbeeren, 350 g Zucker.
Die Beeren  ca. 15 Minuten kochen, kein Wasser dazugeben!
Zucker untermischen dann nochmals 15 Minuten kochen. Je nach Geschmacksrichtung würzen (siehe Holundermarmelade) und heiß in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Holunderkuchen:
Für den Belag:
5 Tassen Holunderbeeren, 2 Tassen gemahlene Nüsse, 3 gehäufte Esslöffel Zucker, etwas geriebene unbehandelte Zitronenschale, Zimt, Vanille, 1 Schuss Rum, 3 Eiweiß.
Für den Boden:
200 g Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, 75 g Zucker, 125 g Butter, 3. Esslöffel saurer Rahm, 1 Ei, Salz.
Das Mehl mit Backpulver, Salz, Butter, Zucker und dem Ei auf einem Backbrett zu einem Teig verarbeiten. Den Rahm dazufügen, gut durchkneten und etwa eine Stunde kaltstellen. Den Teig ausrollen und in eine gefettete Springform geben. Die Holunderbeeren werden mit 3 Esslöffel Zucker bestreut und  ca. 10 Minuten erwärmt. Die geriebenen Nüsse und die Gewürze dazugeben. Geschlagenen Eischnee unterheben und in die Form füllen.
Bei mittlerer Hitze etwa 40 Minuten backen.

Holunderlikör :
¼ Liter gekochter Holundersaft, 1 Tasse Holunderbeeren, 2 Esslöffel Zucker, 1 Liter Kirschwasser.
Der  Saft wird mit Zucker und Gewürzen verrührt.(Gewürze siehe Holundermarmelade)
Saft und Beeren in eine weithalsige Flasche füllen und mit dem Kirschwasser übergießen. 
Die geschlossenen Flaschen ca 6 Wochen ziehen lassen. Durch ein Sieb schütten und den fertigen Likör in Flaschen füllen.

Holunderblütenlimonade :
Die Holunderblütendolden legt man nach Möglichkeit in einen Steinguttopf, dazu kommen Scheiben einer unbehandelten Zitrone. Dann die Dolden mit Wasser auffüllen, bis Dolden und Zitronenscheiben gut bedeckt sind. Einen Tag stehen lassen, abschütten und nach Belieben süßen!

Holundersekt:
Ca. 25 große Holunderblütendolden, 1 ¼ kg Zucker, ¼ Liter Weinessig,
Drei Zitronen, 15 Liter Wasser. 
Die Holunderblüten werden in einen Glasballon gegeben. Dazu gibt man die geschnittenen Zitronen und den Essig. Der Zucker wird in Wasser aufgelöst und dann in den Glasballon gefüllt. Jetzt an einem warmen oder sonnigen Ort ziehen lassen. Steht der Glasballon im Freien muss man diesen für die Nacht einpacken!  Bilden sich an der Oberfläche kleine Bläschen, haben die Blüten zu gären angefangen. Das geschieht meist schon nach 3 oder 4 Tagen. Jetzt werden die Blüten auch bräunlich.
Der  Sekt kann durch ein Sieb geschüttet  und in Flaschen gefüllt werden. Diese im Keller mindestens  mindestens 6 Wochen lagern/stehend. Da die Flaschen unter Druck stehen, nur Gummiverschlüsse verwenden. Sie werden täglich überprüft, dabei immer ein wenig "Energie" ablassen!! Dazu einfach den Gummiverschluss langsam öffnen und wieder schließen.


Holunderglühwein:
1 Liter Holundersaft, 1 Liter Rotwein, 3 Esslöffel Zucker, 4 Nelken, 1 Zimtstange, 1 Teelöffel unbehandelte zerriebene Zitronenschale.
Den Saft mit den Gewürzen und Zucker aufkochen. Abschütten. Nochmals kurz mit dem Wein erhitzen dann heiß servieren.

Literaturhinweis: Susanne Fischer "Blätter von Bäumen" HUGENDUBEL Verlag



Zeichnung/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner




Unser Tipp für das Wochenende!! 
Herbstmarkt am Unterhammer im Karlstal!
Samstag, 28.09.2013 von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Kulturmarkt mit vielen Ausstellern. Es gibt Marmelade, Liköre, Floristik, Keramik....... und vieles mehr! Dazu serviert das Café Unterhammer hausgemachte Speisen und Torten!
Weitere Infos hier!
 
Foto Unterhammer im Karlstal




Noch ein Tipp zum Thema: 
Marmeladenmarkt am Haus der Nachhaltigkeit  in Johanniskreuz!
Am 06.10.2013 findet im Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz wieder ein Marmaladenmarkt statt. Holen Sie sich den Sommer im Glas, bei der reichhaltigen Auswahl findet jeder seine Lieblingsmarmelade und kann sich für die kalte Jahreszeit einen Vorrat anlegen!
Außerdem: Konfitüren, Gelees, Chutneys, Öle, Essige und viele andere Leckereien!
Weitere Infos hier!
 
Foto Haus der Nachhaltigkeit