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Es werden Posts vom November, 2012 angezeigt.

Tour zum Kennenlernen

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Kleine Rundwanderung um Trippstadt
Circa 1,5 Stunden zu laufen, 4 km

Bei dieser kleinen Tour gibt es eine Menge zu sehen: Das Trippstadter Schloss mit dem wunderschönen alten Baumbestand im Schlosspark, die Burg Wilenstein, die Klug'sche Mühle und die Karlstalschlucht, den wohl schönsten Wanderkilometer im Pfälzerwald...... Genießen Sie die kleine Wanderung rund um Trippstadt!

Den Flyer mit genauer Wegebeschreibung und Informationen zu den Sehenswürdigkeiten finden Sie hier!


Der Wald um Trippstadt im Herbst - einfach wunderschön!

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Alle Fotos/Copyrights Michael Raka Weckerle

Wanderung im Aschbacher Wald - von Stephan Marx

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Der Aschbacher Wald bietet zwischen der Brunnenstollenhütte und dem Aschbacherhof eine Menge Überraschendes: Sehenswerte Kleinodien und schöne Wanderpfade. Er eignet sich besonders für eine Wanderung, bei man abschalten und mit sich selbst sein will.
Die hier beschriebene Wanderung ist etwa 15 Kilometer lang und in knapp 4 Stunden schafft man die Tour. Es gibt auch einige Möglichkeiten, die Wanderung abzukürzen. Darauf wird im Text hingewiesen. Die Wanderung orientiert sich im Groben am Rundwanderweg - bis kurz vor den Aschbacherhof. Der Rückweg über das Bergfeld, den Felsen- und den Candidusbrunnen verlässt dann die Markierung 1 zeitweise. Wir starten in der Ortsmitte und wandern über die Haupt- und Friedhofstraße zur Brunnenstollenhütte. Alternativ kann man die Wanderung auch an der Brunnenstollenhütte beginnen.
Wir folgen nun ein kurzes Stück dem roten Balken in den Wald hinein und biegen nach einem kurzen Abstieg nach rechts auf einen unmarkierten Weg ein. Rechts dieses Weges…

Über die Kunst des meditativen Wanderns

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Der Wald als Psychotherapeut - von Hans Wagner
Wandern ist Erlebnis. Therapie auch. Die Verbindung von Wandern und Therapie kann ich nur erfahren und erleben, wenn ich selbst wandere, weil ich mich dann selbst erfahre und bemerke, dass Wandern eine innere und äußere Angelegenheit ist. Als Wanderführer ist es meine Aufgabe Menschen durch den Wald zu führen und dabei mit den Gästen Gespräche zu führen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Menschen während einer Wanderung durch die Natur tiefere Gespräche führen, als wenn sie sich gerade mal auf der Straße oder in einem Café treffen.

Die Natur ist nicht nur die größte Lehrmeisterin sondern auch die beste Therapeutin. Ich persönlich begebe mich einmal am Tag in eine Therapiestunde, nämlich dann, wenn ich mich zu einer Wanderung aufmache. Meditatives Wandern ist mehr, als nur laufen. Es ist eine kleine Lebenseinstellung. Therapie wie ich sie verstehe, hat vor allen Dingen etwas mit Wachstum zu tun, einem inneren ganzheitlichen Wachstum. 

Im…

Sankt Martin und der Landstreicher

Eine Erinnerung an meine Kindheit von Hans Wagner
Als ich noch ein kleiner Junge war, erzählte mir meine Großmutter jedes Jahr zum Sankt Martinstag ihre Martinsgeschichte. So wie sie diese Erzählung schon von ihrer Großmutter gehört hatte. Hier ist diese Geschichte:
Einst lief ein alter Bettler fröstelnd durch die eiskalte Novembernacht. Wie Diamanten blinkten am Himmel die Sterne, und der unruhige Vollmond wanderte zwischen ihnen. Wie ein kosmisches Gemälde flackerten die Sterne im ganzen Universum. Der Landstreicher war müde, desto mehr freute er sich, als er plötzlich vor einer halbzerfallenen, uralten Scheune stand. Knarrend drückte er die Tür zur Scheune auf. Durch ein Loch im Dach drang gerade so viel Mondlicht in die morsche Feldhütte, dass er in einer Ecke, unter einer Futterkrippe eine Lage Heu erkennen konnte. Durchfroren wie er war, schlüpfte er mit seinem alten, durchlöcherten Mantel unter das Heu, das ihm ein wenig Wärme schenkte. Es dauerte nicht lange, da schlief der alte…

Der Trost des Waldes - Gedanken eines Waldgängers - von Hans Wagner

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Wer in den Wäldern lebt, sieht den Wald anders als jemand der in der Großstadt lebt. Es gibt ihn, den Unterschied zwischen dem Stadtmenschen und dem Naturmenschen und so gibt es auch verschiedene Weisen die Natur zu sehen und zu erfassen.

Der Mensch der die Natur liebt, dem wird sie zu einem letzten Reservat eines romantischen Gefühls. Ihm öffnen die Wälder nicht nur die Sinne, sie schenken seinem Leben auch Sinn. Vor allem jetzt, in der nahenden dunkleren Jahreszeit hat der Wald dem Wanderer hier in Trippstadt besonderes zu bieten. Er fordert seinen Geist und seine Phantasie heraus. Dass raues Wetter das Denken fördert, ist in der Philosophie allgemein bekannt. Wenn Regen und Wind die äußere Sicht einschränken, wendet der Blick sich nach innen. In den Wäldern können wir eine Freiheit spüren, die es uns erlaubt, mit dem Wesentlichen des Lebens in Kontakt zu treten. Es ist die Stille des Herbstwaldes, die uns eine bisher nicht gekannte, schweigende Aufmerksamkeit schenkt. Viel intensiv…