Dienstag, 13. März 2012

Von Holzknechten, Schindelmachern und anderen Holzhandwerkern im Pfälzerwald


Vorankündigung Ausstellung ab April 2012

Eisenhüttenmuseum der Gemeinde Trippstadt
Sonderausstellung „Alte Waldberufe“

Wir alle wissen, dass ein Fortbestand der Welt wie wir sie kennen, nur mit großen Waldflächen möglich ist. Wälder sind die Lunge der Erde, sie beeinflussen das Klima und steigern unsere Lebensqualität.
Außerdem benötigen wir das Holz für den Haus- und Möbelbau, die Papierproduktion, als Heizmaterial und für vieles andere mehr! Dieser Abhängigkeit vom Rohstoff Holz haben wir es zu verdanken, dass nicht alle Wälder abgeholzt wurden. Die alten Holzhandwerker wussten diese Abhängigkeit immer zu würdigen. Für sie stellten die Wälder nicht nur den Lebensunterhalt dar, sie lieferten auch einen großen Teil der Werkzeuge die benötigt wurden, waren Arbeitsplatz und oft auch Wohnort und Lebensraum. So verbrachten die Holzköhler den größten Teil des Jahres an ihren „Kohlplätzen“ im Wald, wo sie in einfachen Hütten hausten. Die Harzbrenner lebten bei ihren Harzöfen und auch die Potasch- und Rußbrenner lebten im Wald oder zumindest am Waldrand. Flur- und Siedlungsnamen zeugen noch heute von diesen alten Handwerksberufen im Pfälzerwald.
Aus einer Fülle von Text- und Bildmaterial zu diesem Thema hat Hans Wagner aus Trippstadt das wichtigste zusammengetragen. Die kleine Sonderausstellung im Trippstadter Eisenhüttenmuseum wird durch alte Originalexponate wie Schindeleisen, Äxte, Holzbock und Schnitzbank bereichert.

Zeichnung Ute Knieriemen-Wagner
Die Ausstellung kann ab April 2012 besichtigt werden.
Das Eisenhüttenmuseum ist von
Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr
und von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Ab April auch am Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr.

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