Dienstag, 12. Dezember 2017

Zauberhafte Weihnachtszeit – zwischen heidnischen Bräuchen und christlichem Brauchtum



Ein Artikel von Hans Wagner

Mit der Adventszeit beginnt die weihnachtliche Vorfreude. 
Der Dezember ist oft nicht weniger düster als sein Vorgängermonat und es ist wohl die Vorfreude und Erwartung, die uns diesen Monat so hell und licht erscheinen lässt. Es ist der Monat des Brauchtums, des Glaubens aber auch des Aberglaubens. In keinem anderen Monat des Jahres vermischen sich heidnische Bräuche und christliches Brauchtum so stark miteinander wie im Dezember.

Der Name Dezember ist lateinischen Ursprungs und bedeutet der „Zehnte“ und leitet sich von „decem“, „zehn“ ab, doch mit Cäsar wurde er dann endgültig der zwölfte Monat des Jahres!
Sein altgermanischer Name war Julmond und geht auf das Brauchtum des Julklapp zurück. Maskierte Gestalten warfen mit dem Ruf „Julklapp“ ein Geschenk durch das Fenster oder die Tür. Dieser Julklapp war also der germanische Vorläufer unseres später entstandenen Weihnachtsfestes. 

Bereits am 4. Dezember, am Barbaratag beginnen die ersten Brauchtumsrituale. Man schneidet Zweige von einem Kirsch- oder Apfelbaum, stellt sie in eine Vase um sich am Weihnachtsfest eines blühenden Straußes zu erfreuen!

Mit dem alten Julfest, der „Wintersonnenwende“ am 21. Dezember nehmen die Tage wieder langsam zu. Und zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar beginnen die sogenannten Los- oder Rauhnächte.
Nun reitet Wotan’s „Wildes Heer“ durch die Lüfte, um sich an den Abtrünnigen des alten Glaubens zu rächen....
Alter Birnbaum am Weg zu den "2 Steinen" - Foto © Ute Knieriemen-Wagner/Tourist Info Trippstadt

Dienstag, 5. Dezember 2017

Romantische Waldweihnacht Johanniskreuz - 16. und 17. Dezember 2017


Im Schein von Fackeln und Feuern, bei Punsch oder Bio-Glühwein im rustikalen Pfälzer Mini-Urschoppen, musikalisch eingestimmt von Blechbläsern und Alphörnern und bei einem speziellen Programm für Kinder feiert das forstliche Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit seine mittlerweile 14. Waldweihnacht. Die überregional beliebte Veranstaltung findet  traditionell am Wochenende des 3. Advents (16./17.12.) statt. 
Charakteristisch für den vorweihnachtlichen „Öko-Markt“ mit seinen 70 Ständen ist, dass sich vieles um den Weihnachtsbaum vom Förster, das Wildbret aus heimischen Wäldern für den Festtagsschmaus sowie Handwerkskunst aus Holz und anderen Naturmaterialien dreht. Aber auch die sonstige Vielfalt mit herzhaften und süßen Leckereien aus dem Biosphärenreservat ist in der Region einzigartig und verführerisch zugleich. 

Vier Buslinien - aus dem Elmsteiner Tal, vom Hauptbahnhof Kaiserslautern und aus den beiden Verbandsgemeinden Waldfischbach-Burgalben und Rodalben - sowie ein umfangreiches Umleitungskonzept garantieren die gute Erreichbarkeit der Waldweihnacht.

Weitere Infos beim Haus der Nachhaltigkeit
und auf der Trippstadt Homepage

Frauen Aktiv Trippstadt - 14.12.2017



Besinnlicher Weihnachtsnachmittag
Bei Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck
Donnerstag, den 14. Dezember 2017
Ab 15.30 Uhr im kath. Pfarr- und Jugendheim Trippstadt
Foto© Ute Knieriemen-Wagner/Tourist Info Trippstadt

Mittwoch, 29. November 2017

Trippstadter Weihnachts- und Kreativmarkt 02.+ 03.12.2017



3. Trippstadter Weihnachts- und Kreativmarkt
02. und 03. Dezember 2017
Vor der katholischen Kirche St. Josef

Mit dem Advent beginnt für die meisten von uns die schönste Zeit des Jahres, die Wochen der Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Mit Kerzenschein, besinnlichen Abenden und mit den wunderschönen Weihnachtsmärkten, die im Pfälzerwald mit Glühweinduft und Lichterzauber auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Am 1. Adventswochenende findet in unserer Gemeinde der 3. Trippstadter Weihnachts- und Kreativmarkt statt. Im stil- und stimmungsvollem Ambiente, um die katholische Kirche St. Josef, werden kreative Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Geschäfte aus unserer Gemeinde am Samstag und Sonntag in Ihren weihnachtlich dekorierten Ständen verschiedene kulinarische Leckereien, Getränke, Kunsthandwerk und liebevoll gefertigte Geschenke für Weihnachten anbieten.
Für die weihnachtlichen Klänge sorgen der Posaunenchor Trippstadt und örtliche Musikvereine, die mit ihren Auftritten auf die Adventszeit einstimmen.

Als besonderes Highlight wird in diesem Jahr an beiden Tagen eine Weihnachtslotterie veranstaltet. Bei dieser können Sie einen Präsentkorb gewinnen, gefüllt mit vielen schönen Dingen, die im Handel so nicht erhältlich sind!
Der Gewinner/die Gewinnerin wird am Sonntag um 17.00 Uhr ausgelost.
Besuchen Sie den Trippstadter Weihnachts- und Kreativmarkt und lassen Sie sich von diesem besonderen vorweihnachtlichen Flair verzaubern.

Öffnungszeiten:
Samstag, 02.12.2017 von 16.00 bis 22.00 Uhr
Sonntag,  03.12.2017 von 14.00 bis 20.00 Uhr
Informationen erhalten Sie bei der Tourist Information Trippstadt
Telefon: 0 63 06 – 3 41, E-Mail: info@trippstadt.de


Donnerstag, 23. November 2017

Wege zu Trippstadts besonderen Bäumen

Ein Artikel von Hans Wagner



Die alte Blutbuche vor der katholischen Kirche in Trippstadt


Es ist ein starker mächtiger Baum, der den Kirchturm weit überragt. Er hat Kriege überdauert und Zeitgeschichte erlebt.  Ein alter weiser Baum, in seiner vollendeten natürlichen Schönheit. Zweimal am Tag beschenkt er seine Nachbarn mit ständig wiederkehrenden Naturereignissen. 

Im Morgengrauen sitzen oft bis zu fünfzig Krähen in dem hohen Wipfel. In der Abenddämmerung kehren sie wieder, für eine halbe Stunde sammeln sie sich hier um schließlich im nahen Wald ihre Schlafplätze aufzusuchen. Seit vielen Krähengenerationen muss das schon so gehen.


 
Fotos © Ute Knieriemen-Wagner/Tourist Info Trippstadt

 Ab Mitte März erklingen die ersten Frühlingslieder unserer heimischen Singvögel, die sich bis zum Mai in ein jubilierendes Konzert entwickeln, ein Open Air Festival für Naturliebhaber.
Der mächtige Baum grünt in der Regel ab Mitte April und im Juni beginnt die Rotfärbung der Blätter. Sind seine Blätter ausgeschlagen, hört er nie mit dem Flüstern und Raunen auf und ist die ganzen Sommermonate hindurch bis weit in den Herbst, ein unermüdlicher Erzähler. Wenn dann die Blätter fallen verwandelt er sogar den grauen Bürgersteig in einen rötlich-braunen Teppich. Die alte Buche verzaubert ihre Umgebung regelrecht.
Nur ein paar Meter weiter, direkt am Trippstadter Schloss, steht eine kräftige knorrige alte Eiche, neben einer großen Kastanie und wenn der Wind über das Dorf jagt scheint es, als würden die drei miteinander erzählen, alte Bäume können eben viel erzählen….

Wo solche Bäume wachsen scheint die Erde besonders gastlich zu sein und Trippstadt hat in seinem Ortskern viele solcher alten Baumgestalten, die dazu einladen unter ihnen Platz zu nehmen.
Es lohnt sich, solch alte Trippstadter Baumriesen aufzusuchen um einige Zeit unter ihnen zu verweilen und somit dem Diktat unserer hektischen Zeit zu entfliehen.

Fotos © Ute Knieriemen-Wagner/Tourist Info Trippstadt